
Im DFB-Pokal-Halbfinale setzte sich der VfB Stuttgart gegen RB Leipzig mit 3:1 durch und zieht nach 12 Jahren wieder ins Pokalfinale ein. Das Spiel fand in der MHP-Arena vor rund 60.000 Zuschauern statt, die die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß lautstark unterstützten. Damit hat Stuttgart die Chance auf den ersten Pokalsieg seit 1997.
Die Partie begann fulminant für die Stuttgarter, als Angelo Stiller bereits in der 5. Minute mit einem Distanzschuss das 1:0 erzielte. Leipzig, unter Interimstrainer Zsolt Löw, hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, trotz einer frühen Chance durch Lois Openda in der 1. Minute. Stuttgarts Nick Woltemade erhöhte in der 57. Minute auf 2:0, bevor Benjamin Sesko in der 67. Minute den Anschlusstreffer für die Leipziger erzielte. Doch Jamie Leweling stellte in der 73. Minute den alten Abstand mit dem Treffer zum 3:1 wieder her.
Emotionen auf und neben dem Platz
Nach dem Spiel überwogen die Emotionen bei den Spielern des VfB Stuttgart. Maximilian Mittelstädt konnte seine Freude nicht zurückhalten und weinte vor Glück. Trainer Hoeneß lobte seine Mannschaft für die überzeugende Leistung und die Unterstützung in schwierigen Phasen. Auf der anderen Seite verließ Jürgen Klopp, Global Head of Football von Red Bull, die Tribüne enttäuscht.
Im Finale, das am 24. Mai stattfinden wird, trifft der VfB Stuttgart auf Arminia Bielefeld, die sich überraschend gegen Titelverteidiger Bayer Leverkusen durchsetzen konnten. Diese Begegnung wird für Stuttgart eine besondere Herausforderung, insbesondere da die Mannschaft vorher in der Liga auf Rang elf abgerutscht war und sechs Spiele ohne Sieg blieb.
Für RB Leipzig bleibt die Saison herausfordernd, da sie bereits in der Champions League gescheitert sind und um die erneute Qualifikation für Europa bangen müssen.