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Am 16. Januar 2025 gelang dem VfB Stuttgart ein eindrucksvoller 2:1-Sieg gegen RB Leipzig in der MHP-Arena, vor 57.500 begeisterten Zuschauern. Mit diesem wichtigen Erfolg beendete der VfB die Hinrunde auf dem fünften Platz der Bundesliga und rückt damit nur einen Punkt an einen Champions-League-Platz heran.
Die Partie begann jedoch mit einem Rückschlag für die Stuttgarter. In der 10. Minute ging Leipzig durch Benjamin Sesko in Führung, der von Xavi Simons ideal in Szene gesetzt wurde, nachdem die Stuttgarter Defensive einen Ballverlust zu beklagen hatte. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten konnte sich der VfB schnell fangen und entwickelte einige vielversprechende Chancen. Deniz Undav scheiterte zwar an RB-Keeper Peter Gulacsi (24. Minute, Abseits) und Chris Führich setzte den Ball vielversprechend über das Tor (42. Minute). Leipzig hingegen war ebenfalls gefährlich, vergab jedoch klarste Möglichkeiten, etwa als Lois Openda den Pfosten traf (18. Minute) oder Alexander Nübel mit einer Glanzparade gegen Xavi Simons rettete (37. Minute).
Der Comeback-Sieg
In der zweiten Halbzeit zeigte Stuttgart eine überzeugende Performance. Jacob Bruun Larsen, der sein Startelf-Debüt feierte, erzielte in der 50. Minute den Ausgleich per Kopf nach einer Flanke von Undav. In der 59. Minute war es Nick Woltemade, der den VfB sogar in Führung brachte. Die beiden Treffer sorgten für Jubel auf den Rängen und bestätigten das Bemühen von Trainer Sebastian Hoeneß, der einige Änderungen in der Aufstellung vorgenommen hatte.
Für besonderes Lob sorgten die Leistungen der drei Debütanten: Bruun Larsen, der durch seine Dynamik bestach, sowie Ameen Al-Dakhil, der sich nach einer Verletzung zurückkämpfte und im Aufbauspiel sowie in der Defensive glänzte. Ramon Hendriks, ursprünglich für die zweite Mannschaft verpflichtet, spielte stark gegen Xavi Simons und rechtfertigte das Vertrauen von Hoeneß vollends.
Die Partie nahm gegen Ende nochmals an Intensität zu, als Benjamin Sesko und Lois Openda in der 85. und 88. Minute jeweils die Gelb-Rote Karte sahen. Der Schiedsrichter, Sascha Stegemann, sorgte somit für ein turbulentes Finale, in dem die Stuttgarter den knappen Vorsprung über die Zeit brachten.
Der Endstand lautete 2:1 für den VfB Stuttgart, der mit dieser Leistung viel Selbstvertrauen für die kommenden Spiele tanken kann. Der VfB Stuttgart kann auf diese Performance aufbauen und Blickt optimistisch in die Rückrunde, wie auch [Stimme.de](https://www.stimme.de/sport/vfb-stuttgart/vfb-stuttgart-graetscht-und-koepft-sich-gegen-rb-leipzig-zurueck-ins-spiel-art-5011837) berichtet. Zudem lobte Hoeneß die Leistungen seiner Schützlinge und blickte optimistisch in die Zukunft, wie auch [ZVW.de](https://www.zvw.de/vfb-stuttgart/starker-vfb-sieg-gegen-leipzig-diese-drei-profis-lobt-trainer-hoene%C3%9F-besonders_arid-911671) festhält.