
Der VfB Stuttgart hat im DFB-Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig einen 3:1-Sieg errungen und damit das Finale erreicht. Das Spiel fand in der MHPArena statt und Stuttgart konnte in der 6. Minute durch ein Tor von Angelo Stiller in Führung gehen. Leipzig zeigte sich bemüht, den Ausgleich zu erzielen, scheiterte jedoch immer wieder an Stuttgarts Torwart Alexander Nübel, der mehrere Großchancen abwehrte, darunter Schüsse von Lois Openda und Xavi Simons.
Nick Woltemade erhöhte in der 57. Minute auf 2:0 für Stuttgart. Obwohl Benjamin Sesko in der 62. Minute für Leipzig verkürzen konnte, stellte Jamie Leweling in der 73. Minute mit dem dritten Tor den Endstand von 3:1 her. Leipzig hatte in der 87. Minute sogar noch eine Chance, scheiterte jedoch an der Querlatte. Diese Niederlage markiert das erste Mal, dass Leipzig im Halbfinale des DFB-Pokals verliert, nachdem die Mannschaft zuvor fünf Mal in dieser Runde erfolgreich war.
Stuttgart feiert den Einzug ins Finale
Mit dem Sieg feierte der VfB Stuttgart den Einzug ins Finale und sang „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“. Es war der erste Finaleinzug für Stuttgart seit der Saison 2012-13 und bietet die Möglichkeit, nach 28 Jahren erneut den DFB-Pokal zu gewinnen. Der Gegner im Finale wird Arminia Bielefeld sein, die sich mit 2:1 gegen Bayer Leverkusen durchgesetzt haben.
Sportdirektor Christian Gentner lobte die Leistung der Mannschaft, während Torwart Alexander Nübel sich auf das bevorstehende Finale freut. Zsolt Löw, der nach der Entlassung von Marco Rose als Interimstrainer von RB Leipzig übernahm, äußerte seine Enttäuschung über das Ausscheiden des Teams. Marcel Schäfer, der Sport-Geschäftsführer von RB Leipzig, sprach ebenfalls von großer Enttäuschung, insbesondere da das Team in den Vorjahren zweimal den Titel gewinnen konnte, zuletzt 2023.
Das DFB-Pokal-Finale findet am 24. Mai in Berlin statt, und Stuttgart hat die Gelegenheit, nach einer langen Wartezeit wieder einen Titel zu erringen, was die Vorfreude unter den Fans und Spielern noch erhöht.