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Feuerwehr in Tübingen: Rekordzahl an Einsätzen und Rettungen 2024!

Im Kreis Tübingen haben die Feuerwehren im Jahr 2024 insgesamt 2091 Einsätze geleistet, was einem Anstieg von 57 Prozent im Vergleich zu vor zehn Jahren entspricht, als es lediglich 1330 Einsätze gab. Diese Entwicklung wird deutlich durch die Zunahme der Einsatzkräfte, die in den letzten zehn Jahren um 11 Prozent von 1899 auf 2103 gestiegen sind.

Von den 2091 Einsätzen im vergangenen Jahr entfielen 374 auf Brandeinsätze, darunter 23 Mittelbrände und 7 Großbrände. Außerdem wurden 1100 technische Hilfeleistungen durchgeführt, dabei konnten 306 Personen gerettet werden. Allerdings gab es auch 445 Fehlalarme, von denen 171 Täuschungen und 7 böswillige Alarme waren. Die meisten Einsätze fanden in der Stadt Tübingen statt, während in Neustetten die wenigsten Einsätze verzeichnet wurden.

Trends und Auszeichnungen

Der Trend zeigt zudem einen zunehmenden Frauenanteil in den Feuerwehren, insbesondere in den Gemeinden Starzach und Neustetten. Positiv zu vermerken ist auch, dass die Jugendfeuerwehr die 600er-Marke überschritten hat. Zudem wird der Einsatz von Drohnen immer häufiger, was die moderne Ausrüstung der Feuerwehren unterstreicht. Im Jahr 2024 wurden 22 Lehrgänge, unter anderem für Atemschutz und Motorsägen, abgehalten.

Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 1,123 Millionen Euro bewilligt, während für das Jahr 2025 bereits 3,426 Millionen Euro an Geldern beantragt wurden. Ehrungen für 40 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr wurden an mehrere Feuerwehrmänner vergeben. Landrat Joachim Walter erhielt zudem das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landkreises Tübingen.

Zusätzlich berichtete die Stadt Tübingen, dass die Feuerwehr dort jährlich zu über 700 Einsätzen gerufen wird, ohne die Unwettereinsätze zu berücksichtigen. Dabei wird ein Anstieg der Einsätze durch Rauchmelderalarmierungen in Wohnungen festgestellt. Im letzten Jahr gab es rund 180 Brände und 300 Hilfeleistungen, darunter 40 Verkehrsunfälle und 120 Nottüröffnungen. Von insgesamt 240 sonstigen Alarmen können 160 auf Brandmeldeanlagen zurückgeführt werden. Zwar gab es 80 Fehlalarme in guter Absicht, jedoch waren diese ohne Notwendigkeit eines Feuerwehreinsatzes.

Für weitere Details zu den Einsätzen der Feuerwehr im Kreis Tübingen, siehe [Schwarzwälder Bote](https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.feuerwehren-im-kreis-tuebingen-zahl-der-einsaetze-steigt-stark-an.83cdc0ab-b5c6-4ca1-92d3-1dad0107d3c8.html) und [Stadt Tübingen](https://www.tuebingen.de/feuerwehr/36254.html).