Ulm

Kämpferischer Ortag: Vom Aufstieg zur Verletzung – Ulms Torwart bleibt loyal!

Der SSV Ulm 1846 blickt auf einen neuen Höhepunkt in seiner Vereinsgeschichte zurück. Am 4. Mai 2024 feierte die Mannschaft den Aufstieg von der Regionalliga in die 2. Bundesliga. Für Torwart Christian Ortag war dieses Spiel besonders bedeutsam, da er während des Matches erfahren hatte, dass seine Frau Laura in Wehen lag. Laut einem Bericht von sv98.de wollte Ortag nach dem Abpfiff schnellstmöglich vom Platz, um rechtzeitig ins Krankenhaus zu gelangen, wo wenige Zeit später sein zweiter Sohn Nick zur Welt kam. Das Spiel gegen Viktoria Köln endete mit einem 2:0-Sieg für Ulm, was den Aufstieg sicherte. Nach der Geburt seines Sohnes feierte Ortag die Aufstiegsfeier, nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Christian Ortag gehört seit fast sieben Jahren zum SSV Ulm und hat sich in dieser Zeit als fester Bestandteil der Mannschaft etabliert. Er verlängerte erst kürzlich seinen Vertrag bis 2028, der auch für die 3. Liga gilt. Sein Engagement für den Verein ist bemerkenswert, besonders nachdem er aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs drei Monate pausieren musste. Ortag äußerte sich in einem Interview mit SWR über seine Verbundenheit mit dem SSV Ulm und die überraschende Trennung von Trainer Thomas Wörle, der den Verein über 23 Jahre hinweg geleitet hatte. Interimstrainer Robert Leichleiter hat nun die Aufgabe, die Mannschaft vor dem Absturz in die Regionalliga zu bewahren, während Ortag hofft, bis zum nächsten Spiel gegen den SV Darmstadt am 28. März wieder fit zu sein.