FriedrichshafenUlm

Klassenerhalt in Gefahr: HSG fordert Punkte gegen Ulm!

Die HSG Friedrichshafen-Fischbach sieht sich in der aktuellen Saison mit Herausforderungen konfrontiert, die insbesondere durch Verletzungen in der Mannschaft bedingt sind. Am Samstag wird die Mannschaft um 20 Uhr in der Tannenplatzhalle bei der SG Ulm & Wiblingen antreten. Diese Begegnung ist besonders wichtig, da die Gastgeber, die derzeit Tabellenletzter sind, nach einem Kaderumbruch im Sommer kämpfen.

Für die HSG ist es bereits das dritte Auswärtsspiel in Folge. Trainer Andreas Rohrbeck stellt klar, dass die Partie ohne Harz stattfinden wird. Aktuell steht die Mannschaft unter Druck, denn als Viertletzter benötigen sie dringend Punkte für den Klassenerhalt. Verletzungen plagen das Team: Elias Rebstein, Bennet Kretschmer, Lukas Jörger und Ben Leichtle sind nach der Niederlage gegen TSV Lindau (30:32) fraglich. Nach diesem Spiel gibt es für die HSG eine längere Pause bis zum 3. Mai, wenn sie gegen TSB Ravensburg spielen.

Schwerpunkt und Taktik der HSG

Rohrbeck hebt die Dringlichkeit hervor, eine gute Leistung in der Abwehr und durch den Torwart zu zeigen. Durch das Unterbinden der Angriffsbemühungen des Gegners und das Erzielen einfacher Tore durch Konter wollen sie einen Vorteil nutzen. Im Hinspiel am Bodensee konnte die HSG klar mit 36:22 gewinnen, was ihnen Rückenwind geben könnte.

Die Herren 1 der Blisshards haben sich mit Volldampf auf die Saison 2024/25 vorbereitet. Der Kader bleibt größtenteils unverändert und kombiniert junge, talentierte Spieler mit erfahrenen Routiniers. Unter den Ausfällen befinden sich Pascal Pentzlin, Jannis Lunkwitz und Ben Keller, die studienbedingt nicht zur Verfügung stehen. David Pitsch wird weiterhin als Torwart eingesetzt, während Gideon Bauer an das Leistungsniveau der Herren herangeführt wird.

Im Fokus der Blisshards steht die Entwicklung eigener Nachwuchskräfte. Tim Nothelfer, der eine langjährige Schulterverletzung zu überwinden hatte, wird im Rahmen eines Zweitspielrechts ins Team integriert. Während der Vorbereitung lag der Schwerpunkt auf der Abstimmung von Abwehr und Angriff, wobei Trainingsspiele weiteres Entwicklungspotenzial zeigten. Die Automatismen müssen bis zum Saisonbeginn am 21. September greifen, um einen erfolgreichen Start zu gewährleisten.