
Die Lebenshilfe Kreisvereinigung Aichach-Friedberg ehrte Anja Neumann während eines traditionellen Personalessens zum Jahresbeginn. Neumann war lange Zeit die Leiterin der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) sowie des Aichacher Kinderhauses und wird sich aus ihrer Doppelrolle zurückziehen. Im Leitungsteam der HPT an der Elisabethschule Aichach bleibt sie jedoch aktiv. Vorstandsvorsitzender Konrad Schwegler dankte Neumann für ihren engagierten Einsatz und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Er würdigte auch die rund 120 anwesenden Mitarbeitenden für ihr Engagement in der Zusammenarbeit.
Der aktuelle Stand des Erweiterungsbaus der Elisabethschule in Aichach wurde ebenfalls thematisiert. Der Rohbau wurde eben vor Weihnachten mit einem Richtfest gefeiert, und der geplante Abschluss der Maßnahme ist für Ende 2025 vorgesehen. Ingeborg Minich, die Aufsichtsratsvorsitzende, sprach über die Herausforderungen, die sowohl den Verband als auch soziale Träger betreffen, insbesondere den anhaltenden Fachkräftemangel. Die Lebenshilfe zählt zu den wichtigsten Anbietern sozialer Dienstleistungen in der Region und beschäftigt rund 270 Mitarbeitende.
Fachkräftemangel im Sozial- und Gesundheitswesen
Im Rahmen der Bemühungen, den Fachkräftemangel im Sozial- und Gesundheitswesen zu bekämpfen, wurde das Projekt KompIGA ins Leben gerufen. Dieses Projekt (wie [lebenshilfe-donau-iller.de](https://www.lebenshilfe-donau-iller.de/aktuelles/detail/meldung-neue-gesunde-arbeitsmodelle-im-sozial-und-gesundheitswesen-das-ist-kompiga) berichtete) zielt darauf ab, neue Arbeitsansätze zu entwickeln, um die Attraktivität der Branche zu steigern und die Gesundheit sowie Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu sichern. Partner des Projekts sind das Kompetenzzentrum für innovative und gesunde Arbeit, die Hochschule Neu-Ulm sowie die AristaFlow GmbH.
Die Kernfragen des Projekts sind, welche Stressoren zu Belastungen im Arbeitsalltag führen und wie sich diese vermeiden lassen. Im Rahmen von KompIGA sollen digitale Tools entwickelt werden, die eine systematische Erfassung arbeitsbelastender Faktoren ermöglichen und gezielte Präventionsmaßnahmen bereitstellen. Der Kick-Off Strategieworkshop fand im Oktober in Böfingen statt und beinhaltete Themen zur Entwicklung des Projekts in den nächsten fünf Jahren sowie zur Schaffung von Mehrwerten für alle Beteiligten.