
In Forchheim kam es am 4. April 2025 zu einem Großbrand beim Entsorgungsunternehmen Fritsche, der kurz nach 17 Uhr ausbrach. Laut nn.de ist die Brandursache derzeit unklar, während Papierpakete, Plastik, Reifen und Aluminium in Flammen standen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, jedoch sind aufwendige Löscharbeiten bis spät in die Nacht erforderlich.
Die Polizei und Rettungskräfte waren ebenfalls im Einsatz, wobei bisher keine Verletzten gemeldet wurden. Im Rahmen der Maßnahmen wurde die Bahnstrecke zwischen Erlangen und Bamberg gesperrt, und ein Ersatzverkehr ist in Planung. Während des Einsatzes regnete es zeitweise Asche über das Areal, und die enorme Hitze war auch in mehreren Hundert Metern Entfernung spürbar. Die Feuerwehr hat es jedoch geschafft, angrenzende Bäume vor dem Feuer zu schützen. Interessanterweise sind Brände auf dem Firmengelände kein Einzelfall; bereits in den Jahren 2007 und 2014 hatte die Feuerwehr Einsätze auf dem Gelände.
Einsatz an Lagerhalle in Forchheim
In einem weiteren Vorfall wurde am Freitag kurz vor 22 Uhr die Brandmeldeanlage bei Simon Hegele am „Rittigfeld“ ausgelöst, was zu einem Feueralarm führte. Bei Eintreffen der Feuerwehr war die Lagerhalle bereits stark verraucht, wie fraenkischertag.de berichtete. Rund 150 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren bis tief in die Nacht im Einsatz. Die starke Verrauchung stellte eine besondere Herausforderung dar, weshalb ein Großlüfter der Feuerwehr Hallstadt zur Unterstützung angefordert wurde.
Der Einsatz dauerte etwa drei Stunden und endete gegen 1:30 Uhr. Auch hier gab es glücklicherweise keine Verletzten zu verzeichnen. Der geschätzte Brandschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen zur ungeklärten Brandursache übernommen. Eine frühere Meldung über einen Brand von Lithium-Ionen-Akkus konnte indes nicht bestätigt werden.