FeuerwehrFreyung-Grafenau

Feuerwehr Randling blickt auf ein aktives Jahr voller Höhepunkte zurück!

Im Gasthaus Pechaigner in Noppling, Gemeinde Reut, fand kürzlich die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Randling statt. Vorsitzender Robert Hennersberger eröffnete die Versammlung und hielt eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder. In seinem Jahresrückblick hob er die zahlreichen Aktivitäten der Feuerwehr hervor, darunter Vorstandssitzungen, kirchliche Veranstaltungen und Vereinsfeste.

Besonders positiv fiel die Resonanz auf das traditionelle Steckerlfischgrillen am Karfreitag und das Sommer-Grillfest aus, die beide im kommenden Jahr wiederholt werden sollen. Die Aktiven der Feuerwehr setzen sich aus 7 Feuerwehrfrauen, 51 Feuerwehrmännern und 9 Jugendlichen zusammen. Zu den besondere Ereignissen zählt der Abschied von Hauptfeuerwehrmann Max Bründl nach 49 Jahren aktivem Dienst.

Aktivitäten und Auszeichnungen

Die Übungsbilanz der Feuerwehr Randling kann sich ebenfalls sehen lassen: 9 Ortsübungen, 4 Gemeinschaftsübungen, 3 Funkübungen, 3 Übungen im Brandbezirk und 6 Übungen in der Abschnittsführungsstelle (AFS) Tann fanden statt. Die Jugendgruppe führte 13 Übungen durch, die insgesamt über 60 Übungsstunden erforderten. Im Jahr 2024 war die Feuerwehr Randling zu einem Brandeinsatz und vier Absicherungen von Brauchtumsfesten alarmiert und leistete dabei insgesamt 20 Stunden ehrenamtlichen Einsatzdienst.

Zehn Mitglieder nahmen an verschiedenen Lehrgängen teil, unter anderem an Gruppenführer-Lehrgängen, und erreichten das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ in unterschiedlichen Stufen. Zudem ist der Ersatz eines Tragkraftspritzenfahrzeugs in der Bauphase, dessen Auslieferung für April 2026 vorgesehen ist. Darüber hinaus wurde ein neues Notstromaggregat für das Feuerwehrhaus angeschafft, und neue Defibrillatoren in Noppling, Reut und Taubenbach installiert.

Kassier Thomas Lindl präsentierte einen positiven Kassenbericht, und die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet. Bürgermeister Alois Alfranseder lobte die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und überreichte finanzielle Unterstützung. Kreisbrandinspektor Helmut Niederhauser berichtete über die Digitalisierung der Sirenensteuerung sowie geplante Gesetzesänderungen zur Altersgrenze für Feuerwehrdienstleistende, was die Relevanz der Feuerwehr für die Gemeinde unterstreicht.

In der anschließenden Ehrungen wurden verschiedene Leistungsabzeichen sowie der Wissenstest der Jugendfeuerwehr gewürdigt. Die anwesenden Ehrengäste, darunter Kreisbrandmeister Andreas Ortmaier und weitere Mitglieder des Gemeinderates, würdigten die Verdienste der Feuerwehr und der Ehrenamtlichen bei dieser Versammlung.