DresdenIngolstadt

Inklusionsspieltag: Dynamo Dresden setzt Zeichen für Vielfalt im Stadion!

Die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden bereitet sich auf die entscheidende Phase der Spielzeit 2024/25 vor, mit dem klaren Ziel, einen erfolgreichen Saisonabschluss im Rudolf-Harbig-Stadion zu erreichen. Ein zentrales Thema der kommenden Spiele wird die Inklusion sein, unter dem Motto „Dynamo vereint“. Diese Initiative zielt darauf ab, alle Fans, einschließlich Menschen mit Behinderung, zu integrieren und zu unterstützen.

Besonders im Fokus steht das Heimspiel gegen den FC Ingolstadt, bei dem die Thematik der Inklusion besonders hervorgehoben wird. So wird die Volkshochschule das Projekt „mittendrin – mit Kopf und Ball“ präsentieren, welches auf Alphabetisierung und Grundbildung aufmerksam macht. Zudem wird ein spezieller Anzug, der das Älterwerden simuliert, Stadionbesuchern ein neues Erlebnis bieten. Darüber hinaus können Zuschauer mit Hilfe einer speziellen Brille des Blinden- und Sehbehindertenverbands Sachsen e.V. die Welt aus der Perspektive sehbehinderter Menschen erleben. Der Special Olympics e.V. wird ebenfalls während der Fanzeit auf dem Rasen vertreten sein.

Inklusive Aktionen und Führungen

Ein besonderer Höhepunkt wird sein, dass Einlaufkinder mit Behinderung, vornehmlich von der Heilpädagogischen Schule Bonnewitz, die Spieler auf den Rasen begleiten werden. Am Tag nach dem Spiel, dem 10. April 2025, werden inklusive Stadionführungen angeboten, die den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, einen Blick hinter die Kulissen des Rudolf-Harbig-Stadions zu werfen. Diese Führungen sind kostenfrei und beginnen um 16 Uhr sowie um 17.30 Uhr. Anmeldungen sind per E-Mail an maria.einhorn@dynamo-dresden.de möglich.

Weitere Informationen über den Inklusionsspieltag sind auf der offiziellen Website von Dynamo Dresden sowie im Dynamo-Kreisel zu finden, der kostenlos im Stadion verteilt wird.

Parallel zu dieser Initiative hat eine umfangreiche Umfrage des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) die Herausforderungen in der Inklusion im Sport beleuchtet. In der Erhebung, die einen zweiten Bericht zum Thema „Status quo – Teilhabe, Inklusion und Sport“ darstellt, wurden fast 1.200 Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen sowie 900 Mitarbeitende aus Einrichtungen der Behindertenhilfe befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass es weiterhin notwendig ist, die Verfügbarkeit von Sport- und Bewegungsangeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen zu verbessern.

Die Untersuchung hat auch die Rolle sozialer Medien in der Kommunikation über den Behindertensport betrachtet, wobei die Social-Media-Kommunikation zu Special Olympics die größte Resonanz erzeugt hat. Die langwierige Analyse der Medienberichterstattung verdeutlicht, dass trotz positiver Initiativen wie den Special Olympics, mehr Anstrengungen von Vereinen und Verantwortlichen benötigt werden, um den Breitensport von Menschen mit Beeinträchtigungen sichtbar zu machen.

Für weitere Informationen über die Inklusion im Sport und die Untersuchungsergebnisse können die Berichte hier eingesehen werden: [Dynamo Dresden](https://www.dynamo-dresden.de/aktuelles/news/verein/heimspiel-gegen-ingolstadt-wird-zum-inklusionsspieltag/) und [BGW Online](https://www.bgw-online.de/bgw-online-de/service/medien-arbeitshilfen/medien-center/fachwissen/behindertenhilfe-forschungsbericht-inklusion-sport-112598).