
Am 3. April 2025 kam es um 9:40 Uhr zu einem Brand im Dachbereich eines Betriebsgebäudes der Stadtwerke Landshut in der Christoph-Dorner-Straße. Nach ersten Berichten entwickelte sich aus bislang ungeklärter Ursache eine starke Rauchentwicklung aus dem Dach des Gebäudes. Aufgrund der Schwere des Vorfalls wurden rund 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Landshut alarmiert und unter der Leitung von Stadtbrandrat Sebastian Öllerer sowie Stadtbrandinspektor Martin Dax in den Einsatz geschickt.
Die Feuerwehrschaft war pragmatisch und zielgerichtet vorgegangen: Mehrere Atemschutztrupps drangen sowohl von innen in das Gebäude als auch von außen über eine Drehleiter vor, um den Brand zu lokalisieren und zu löschen. Das Feuer konnte im zweiten Obergeschoss, im Bereich eines neu eingebauten Oberlichts, lokalisiert werden. Zusätzlich öffneten die Einsatzkräfte einen Teil der Verkleidung, um den Brandherd besser kontrollieren zu können.
Einsatzdetails und Nachwirkungen
Die Löscharbeiten zogen sich über rund 80 Minuten und umfassten auch die Belüftung des betroffenen Bereichs mit Überdruck, um den Rauch zu entfernen. Während des gesamten Einsatzes waren umfangreiche Maßnahmen zur Wasserversorgung notwendig, wobei zwei Hydranten in der Christoph-Dorner-Straße sowie in der Podewilsstraße genutzt wurden. Beide Straßen mussten während des Einsatzes voll gesperrt werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache sowie zum entstandenen Sachschaden aufgenommen, um genaue Informationen über den Vorfall zu ermitteln. Die vorliegenden Statistiken zu Bränden in Deutschland zeigen auf, wie wichtig präventive Maßnahmen im Brandschutz sind. Laut einem Bericht von FeuerTrutz fehlen umfassende und einheitliche Brandstatistiken, die entscheidend für die Verbesserung des Brandschutzes beitragen könnten. Regelmäßig aktualisierte Statistiken bieten einen Überblick über Brände, Brandursachen sowie die Anzahl der Brandverletzten und -toten in Deutschland, wie FeuerTrutz berichtet.