
Die Schließung der Chocolaterie „Lillys Geschichte“ in der Mauergasse, Wiesbaden, sorgt für Wehmut bei Inhaber Jürgen Brand und den treuen Kunden. Wie Wiesbaden lebt berichtete, wird das Geschäft, das vor rund fünf Jahren eröffnet wurde, nach Ostern schließen. Der Grund dafür ist nicht wirtschaftlicher Natur; der Vermieter beansprucht die Räumlichkeiten für sich. Die Chocolaterie war bekannt für ihre handgefertigten Schokoladenprodukte und die vielen schönen Begegnungen, die dort stattfanden.
Obwohl die Mauergasse ihre Türen schließt, bleibt das Stammhaus der Chocolaterie in der Wilhelmstraße 12 weiterhin geöffnet. Dort können die Kunden weiterhin ihre Lieblingssorten von Pralinen und Schokolade erwerben. Die Pralinen werden auch künftig mit Liebe gefertigt, verpackt und verkauft. Die Schließung in der Mauergasse wird von Brand als Beginn eines neuen Kapitels für die Marke betrachtet.
Tradition in Wiesbaden
In Wiesbaden hat die Schokoladenkultur eine lange Tradition. Ein Beispiel hierfür ist die Kunder Confiserie, die 1898 gegründet wurde und mittlerweile in der vierten Generation geführt wird. Wie Kunder Confiserie berichtet, ist das traditionsreiche Familienunternehmen spezialisiert auf Pralinen und Schokolade und bietet ein breites Sortiment an hochwertigen Tafelschokoladen, edlen Pralinen, schokolierten Früchten und individuellen Geschenkideen. Besonders bekannt ist Kunder für das originale Wiesbadener Ananastörtchen.