
Daniel Witetschek, ein ehemaliger Torwart und Publikumsliebling beim Bayernligisten FC Pipinsried, hat seinen Vertrag in der Winterpause aufgelöst, um sich auf seine Schreinermeister-Ausbildung zu konzentrieren, die er im November 2025 abschließen möchte. In der Zwischenzeit trat der 24-Jährige dem Kreisklassisten SV Steingriff als Feldspieler bei, verletzte sich jedoch bei seinem ersten Einsatz während eines Hallenturniers und erlitt einen Riss der Syndesmose. Glücklicherweise benötigt Witetschek keine Operation und hat die Hoffnung, in der laufenden Saison einige Spiele für den SV Steingriff zu absolvieren.
Für die Spielzeit 2025/26 hat Witetschek ein Angebot angenommen, Torwartcoach beim Landesligisten TSV Jetzendorf zu werden. Der Kontakt zu Markus Pöllner, dem neuen Cheftrainer von Jetzendorf, führte zu diesem unerwarteten Schritt, den Witetschek jedoch mit Interesse verfolgt. Er betont, dass seine Meisterschule an erster Stelle stehe und die Verantwortlichen des TSV Jetzendorf darüber informiert sind. Trotz seines neuen Trainerjobs plant er, seinen Spielerpass mitzunehmen, um auch in der Landesliga für den TSV spielen zu können. Ambitionen, in höhere Ligen zurückzukehren, hat er nicht, da ihm sein Beruf Priorität hat.
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In einer weiteren Partie gewann ASV Dachau ein aufregendes Testspiel gegen Eintracht Karlsfeld mit 3:2. Roman Gertsmann brachte Karlsfeld in der 5. Minute in Führung, doch ASV Dachau drehte die Partie mit Toren von Niklas Kiermeier, Sergen Retzep (Elfmeter) und Cihan Öztürk. Gertsmann sorgte schließlich mit seinem zweiten Tor in der 75. Minute für den Endstand. Im Gegensatz dazu musste der TSV Dachau 1865 eine herbe Niederlage gegen Türkgücü München hinnehmen, die mit 0:5 endete. Die ersten beiden Tore erzielten Fatjon Celani und Emre Tunc, bevor Marko Popovis und Tunc weitere Tore erzielten. Ein Eigentor von Quirin Hausdorf stellte schließlich den Endstand her.
Auch der TSV Jetzendorf war aktiv und gewann sein Testspiel gegen die SpVgg Unterhaching II mit 1:0, wobei Thomas Nefzger in der 80. Minute das entscheidende Tor erzielte. Trainer Stefan Kellner setzte in der zweiten Halbzeit 18 Spieler ein.