
Die Staatsstraße 2270 zwischen Hergolshausen und Bergrheinfeld steht vor umfangreichen Baumaßnahmen. Geplant ist eine umfassende Deckenerneuerung über eine Strecke von etwa vier Kilometern. Die Arbeiten sollen voraussichtlich von Mitte Mai bis Ende Juli 2025 durchgeführt werden und erfordern eine Vollsperrung der Straße während dieser Zeit.
Die Maßnahmen dienen der Verbesserung des baulichen Zustands, der Verkehrssicherheit und der Verkehrsqualität. Eine Analyse hatte Defizite festgestellt, darunter eine zu geringe Querneigung im Kurvenbereich, Unebenheiten sowie Netzrisse und Flickstellen. Der betreffende Abschnitt wird zudem als Unfallhäufungslinie eingestuft. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, erhöhte Vorsicht im Baustellenbereich walten zu lassen. Die Umleitung für den überörtlichen Verkehr führt in beide Richtungen über Ettleben, Werneck und Waigolshausen. Garstadt ist während der Bauphase nur von Süden über die SW 22 erreichbar.
Details zu den Baukosten und der Finanzierung
Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt durch den Freistaat Bayern, wobei der Landkreis Schweinfurt sich an den Kosten für den Umbau der Einmündung der Kreisstraße SW 22 in Richtung Garstadt beteiligt. Weitere Informationen zur genauen Bauzeit werden in einer gesonderten Mitteilung bereitgestellt, wie in-und-um-schweinfurt.de berichtete.
Zusätzlich finden am gleichen Straßenabschnitt auch derzeitige Arbeiten statt. Laut einer Mitteilung vom 10. März 2025 wird ein kombinierter Geh-/Rad- und Wirtschaftsweg neu gebaut, und die Asphaltdeckschicht wird erneuert. Diese Arbeiten, die auf etwa 500.000 Euro geschätzt werden, sollen in der Kalenderwoche 11 nach der Winterpause wieder aufgenommen werden, mit einem voraussichtlichen Abschluss bis Mitte April 2025. Für diese Maßnahmen ist die Staatsstraße von 17. März bis 17. April 2025 voll gesperrt, wobei eine Umleitung über die Kreisstraßen SW 15 und 16 ausgeschildert ist. Verkehrsteilnehmer sollten auch hier besondere Vorsicht im Baustellenbereich beachten, wie stbasw.bayern.de berichtete.