
In der Regionalliga Bayern wird weiterhin über die jüngsten Entwicklungen und die Qualität der Spiele diskutiert. Im Rahmen mehrerer Begegnungen äußerten sich Trainer und Spieler zu den Leistungen ihrer Mannschaften, das Ergebnis eines spezifischen Vorfalls sorgt zudem für Klärung. So lobte Daniel Soldevilla, Co-Trainer von Viktoria Aschaffenburg, die Mannschaft für ihren Kampfgeist und ihre Leidenschaft in der zweiten Halbzeit. Dennoch bemängelten andere Trainer, wie Julian Grell vom TSV Aubstadt, die fehlende Entschlossenheit vor dem Tor, während Martin Lanig, Cheftrainer der Würzburger Kickers, die Zielstrebigkeit seines Teams in Frage stellte.
Die Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen und die allgemeine Spielqualität rollen weiter. Tobias Strobl, Cheftrainer der FC Augsburg II, bezeichnete den 3:0-Sieg seiner Mannschaft als verdient, während Lukas Kling, Trainer der SpVgg Bayreuth, die Intensität und Zweikampfführung der Gegner lobte und die eigene Leistung kritisch betrachtete. Alper Kayabunar von Türkgücü München hielt die Punkteteilung für gerecht, während andere Trainer, darunter Lars Bender vom SV Wacker, die hohe Anzahl an Fehlpässen anprangerte.
Erfolg für TSV Schwaben Augsburg in Berufungsverhandlung
Eine weitere wichtige Nachricht betrifft den TSV Schwaben Augsburg. Ein Gericht hat der Berufung des Vereins in Teilen stattgegeben, wie BR.de berichtet. Dadurch wurden die Wertungen von vier Partien in der Regionalliga Bayern zu Gunsten der Schwaben aufgehoben. Die Siege gegen den 1. FC Schweinfurt 05 (4:3), Türkgücü München (3:1), SV Wacker Burghausen (3:2) und den FC Eintracht Bamberg (2:0) bleiben gültig.
Die betroffenen Mannschaften hatten auf drei Punkte gehofft, nachdem sie einen Verstoß des TSV Schwaben Augsburg gegen die Regionalliga-Ordnung angezeigt hatten. Dieser besagte, dass im elektronischen Spielbericht mindestens vier Spieler mit deutscher Staatsbürgerschaft aufgelistet sein müssen, die noch kein A-Länderspiel für einen anderen Nationalverband bestritt haben und am 30. Juni vor Beginn des Spieljahres unter 23 Jahre alt sind. Senkt der Verein die Regeln nicht ein, so könnte dies erhebliche Folgen haben.
Obwohl der TSV Schwaben Augsburg den Fehler einräumt, argumentiert der Verein, dass kein vorsätzliches Handeln vorlag und ein Punktabzug von zwölf Punkten als „unverhältnismäßig“ erscheint. Das Berufungsgericht hat diese Argumentation anscheinend unterstützt, jedoch wurden keine Details zur Urteilsbegründung vom Bayern Fußball Verband veröffentlicht.