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Tödlicher Radunfall in Kulmbach: Frau von Personenzug erfasst!

Am späten Samstagnachmittag ereignete sich ein tragischer Unfall in Kulmbach, Stadtteil Burghaig, als eine 53-jährige Radfahrerin von einem Personenzug erfasst wurde. Wie die Polizei Bayern berichtete, überquerte die Radfahrerin gegen 16:50 Uhr einen beschrankten Bahnübergang in Richtung Melkendorf. Trotz einer Notbremsung des Lokführers konnte der Zusammenstoß nicht verhindert werden. Die Rettungskräfte trafen schnell am Unfallort ein, konnten jedoch nur den Tod der Frau feststellen. Die Insassen des Zuges blieben unverletzt. Rund 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rettungsdienst waren vor Ort, während die Gleissperrung bis 20:15 Uhr andauerte. Die Polizei Kulmbach hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

In einem weiteren Vorfall hätte ein ähnlicher Unfall in Schulendorf, Gemeinde Scharbeutz, am Montag beinahe passieren können. Wie LN Online berichtete, versuchte ein Autofahrer, trotz Rotlicht und senkender Schranke über den Bahnübergang zu fahren. Der Wagen kam kurz vor den Gleisen zum Stehen, als sich ein Zug aus Lübeck in Richtung Kiel näherte. Ein Auszubildender im Lokführerstand reagierte schnell, gab einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Glücklicherweise wurden durch diese Maßnahmen keine Reisenden verletzt. Farbabrieb an der Schranke deutete darauf hin, dass der Fahrer des Pkw in den Vorfall verwickelt war. Er wurde von der Polizei angehalten, gab zu, über den Bahnübergang gefahren zu sein, machte jedoch keine weiteren Angaben zu seinen Beweggründen. Aufgrund des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wurde er belehrt, ein freiwilliger Atemalkoholtest verlief unauffällig, und er durfte mit dem Hinweis, dass er „alle Schutzengel gebraucht hatte“, weiterfahren.