
Bayern steht vor einem stürmischen Wochenende, das durch Niederschläge und Neuschnee geprägt sein wird. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat aktuelle Warnungen herausgegeben, die bis Sonntag, 6 Uhr, in Kraft bleiben. Die Vorhersagen deuten darauf hin, dass es in einigen Regionen des Freistaates zu erheblichen Niederschlägen kommen wird. So werden in Landkreisen wie dem Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim Niederschlagsmengen von 30 bis 40 l/m² erwartet.
In höheren Lagen, insbesondere im Allgäu, ist bereits ab Samstagnacht mit Schneefall zu rechnen. Die Prognosen sprechen von 5 bis 10 cm Neuschnee oberhalb von 1000 Metern, während in Staulagen sogar bis zu 20 cm fallen könnten. Zu den betroffenen Landkreisen zählen Garmisch-Partenkirchen, Ostallgäu und Oberallgäu. Am Freitag bleibt es zunächst weitgehend trocken, aber in der Nacht zieht der erste Regen aus dem Süden heran.
Warnungen und Wetterentwicklungen
Wie [Merkur](https://www.merkur.de/bayern/50-zentimeter-neuschnee-erwartet-amtliche-warnung-sturmboeen-wetter-bayern-bis-zu-93656008.html) berichtete, kündigen sich zudem stürmische Verhältnisse an, die eine noch intensivere Wetterlage erwarten lassen. Der DWD warnt vor starken bis zu stürmischen Böen, insbesondere in den Kammlagen der Alpen und des Bayerischen Waldes. Geschwindigkeiten um 75 km/h sind möglich, und am Montag können die Böen in Höhenlagen sogar Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h erreichen.
Besonders betroffen sind die alpinen Regionen, wo auch Gewitter und Graupel in den kommenden Tagen nicht ausgeschlossen sind. Der ständige Wechsel von Regen und Schnee könnte die Verkehrssituation gefährden und erschwert die Bedingungen für Wanderer in den Bergen. In der Nacht von Sonntag auf Montag ist ebenfalls mit zusätzlichem Schneefall in den höheren Alpenlagen zu rechnen.
Für die Region bleibt es also spannend, da die Wetterlage weiterhin angespannt ist und die Bevölkerung auf den bevorstehenden Sturm und die mit ihm verbundenen Niederschläge vorbereitet sein sollte. Die Warnungen gelten für zahlreiche Landkreise, darunter auch Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen, die besonders im Fokus stehen.