
Am 21. März 2025 wurden in Berlin mobile Radarkontrollen an vier Standorten eingerichtet. Laut [news.de](https://www.news.de/auto/856464699/mobile-blitzer-geschwindigkeitsueberwachung-in-berlin-aktuell-in-12529-wo-wird-heute-am-freitag-21-03-2025-geblitzt/1/) um 07:00 Uhr, ist die Gefahrenlage im Straßenverkehr dynamisch, weshalb die Radarkontrollen sich jederzeit ändern können. Die Angaben zu diesen Kontrollen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Raser und Drängler müssen mit Bußgeldern, die je nach Schwere des Verstoßes variieren können, sowie möglichen Fahrverboten rechnen. In Deutschland gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO), die auch Geschwindigkeitsüberschreitungen ahndet.
Die Polizei nutzt mobile Radargeräte, die auf Standfüßen oder Stativen montiert werden, um flexibel Unfallschwerpunkte und Gefahrenstellen zu überwachen. Zu den unterschiedlichen Arten von mobilen Radargeräten gehören Laser- und Radarmessgeräte, sowie seltener eingesetzte Sensor-Messgeräte.
Blitzer-Anhänger: Eine weitere Methode der Geschwindigkeitsüberwachung
Eine zusätzliche Maßnahme zur Geschwindigkeitsmessung sind Blitzer-Anhänger, die, wie [bussgeldkatalog.org](https://www.bussgeldkatalog.org/blitzer-anhaenger/) berichtet, aussehen wie gewöhnliche Anhänger und am Straßenrand aufgestellt werden. Diese Geräte verwenden standardisierte Messverfahren, hauptsächlich mit Lasertechnologie, die bereits bei anderen Blitzern zum Einsatz kommt. Zwei Hauptmodelle im Einsatz sind der Traffistar S350 von Jenoptik und der Enforcement Trailer von Vitronic. Diese Blitzer-Anhänger können zwischen 5 und 10 Tagen ohne Polizeikontrolle arbeiten.
Im Juli 2019 gab es Kritik am Traffistar S350 im Saarland, da die Speicherung der Messdaten als unzureichend erachtet wurde, was die Überprüfung der Messungen erschwerte. Das saarländische Verfassungsgericht entschied jedoch, dass die Messungen nicht ungültig sind, solang das Messverfahren selbst nicht beanstandet wurde. Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen variieren dabei: Innerorts bewegen sie sich zwischen 30 und 800 Euro, während sie außerorts zwischen 20 und 700 Euro liegen, abhängig von der Schwere des Verstoßes.
Für Fahrzeuge mit Anhänger gelten zudem andere Geschwindigkeitsbegrenzungen, die außerhalb einer Ortschaft maximal 80 km/h betragen. Die Bußgeldtabelle für Geschwindigkeitsüberschreitungen mit Anhänger zeigt verschiedene Strafen, die von 30 Euro für Überschreitungen bis zu 10 km/h bis zu 700 Euro für mehr als 60 km/h reichen und dabei auch Fahrverbote beinhalten können.