
Am heutigen Internationalen Frauentag, dem 8. März 2025, finden weltweit zahlreiche Veranstaltungen statt, die den anhaltenden Kampf um die Rechte von Frauen symbolisieren. In Berlin stehen im Rahmen dieses wichtigen Tages zahlreiche Demonstrationen und Kundgebungen auf dem Programm, die sich mit Themen wie Gleichberechtigung, Empowerment und Solidarität befassen, wie Tagesspiegel berichtete.
In Berlin sind verschiedene großangelegte Protestaktionen und kleinere Veranstaltungen geplant. Die Großdemonstration, organisiert von feministischen und stadtpolitischen Initiativen sowie Gewerkschaften und Verbänden, startet um 12:30 Uhr am Oranienplatz. Diese Veranstaltung wird bis 16:00 Uhr am Roten Rathaus/Neptunbrunnen andauern und rechnet mit über 10.000 Teilnehmenden, die für Gleichberechtigung und gegen Gewalt demonstrieren. Auch eine Fahrraddemo mit dem Titel „Purple Ride“ ist Teil der Aktionen, wobei etwa 1.500 Teilnehmende erwartet werden, die für FLINT*-Rechte eintreten.
Diverse Veranstaltungen in Berlin
Zusätzlich zu den großen Demonstrationen gibt es mehrere kleinere Versammlungen und Mahnwachen. Eine bedeutende Kundgebung findet von 12:00 bis 13:00 Uhr zur Gleichberechtigung von Frauen in der Bildenden Kunst statt, an der 50 Teilnehmende erwartet werden. Weitere Veranstaltungen umfassen die „Fight by Night“-Demonstration, an der sich pro-palästinensische Gruppen beteiligen, sowie die „8. März Feminism Unlimited“-Demonstration, die zahlreiche Teilnehmer*innen anziehen wird und sich mit Antisemitismus beschäftigt.
Die Wurzeln des Internationalen Frauentags liegen in den USA, wo 1909 der erste nationale Frauentag für das Frauenwahlrecht stattfand, und wurde 1910 auf der «Zweiten Internationalen sozialistischen Frauenkonferenz» von Clara Zetkin als internationaler Tag vorgeschlagen. Der erste Internationale Frauentag wurde am 19. März 1911 in mehreren europäischen Ländern gefeiert. In vielen Ländern ist der 8. März ein gesetzlicher Feiertag, das wird auch in Berlin seit 2019 gefeiert, wie nau.ch vermerkt.
Trotz der Errungenschaften in den letzten Jahren, etwa dem deutschen Selbstbestimmungsgesetz und dem Recht auf Schwangerschaftsabbruch in der französischen Verfassung, bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen in der sich erhaltenden Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen. Der heutige Tag soll nicht nur die Errungenschaften feiern, sondern auch auf Missstände und nötige Veränderungen aufmerksam machen.