
Am Donnerstagmorgen kam es zu erheblichen Störungen im S-Bahn-Verkehr in Charlottenburg, die die Pendler stark betrafen. Wie die Berliner Zeitung berichtete, sind die betroffenen Linien S3, S5, S7 und S9, die normalerweise im Drei- bis Vier-Minuten-Takt fahren. Aufgrund einer Signalreparatur in Bellevue war lediglich die S7 im Einsatz und hatte einen Takt von 20 Minuten. Dies führte dazu, dass der Bahnsteig überfüllt war und viele Pendler auf den überfüllten Regionalzug ausweichen mussten.
Während die Anzeigentafeln über den eingeschränkten Bahnverkehr zwischen Charlottenburg und Friedrichstraße informierten, setzten verärgerte Fahrgäste teilweise in Eile zu Gleis zwei über, wo ein Regionalzug halten sollte. Der Regionalzug war zwar pünktlich, jedoch ebenfalls überfüllt. Die Dauer der Störung bleibt unklar und betrifft zudem auch die S75 zwischen Wartenberg und Lichtenberg.
Baumaßnahmen und weitere Störungen
Zusätzlich zu den Störungen in Charlottenburg berichtete die S-Bahn Berlin über mehrere Baumaßnahmen und Störungen, die den Betrieb ebenfalls beeinträchtigen. So sind zum Beispiel von 3. bis 23. März und erneut zwischen 24. und 28. März keine Zugverbindungen zwischen Bornholmer Straße und Hohen Neuendorf möglich. Pendelverkehr wird während dieser Zeit eingerichtet. Eine weitere relevante Maßnahme betrifft den Abschnitt zwischen Mahlsdorf und Warschauer Straße, wo ebenfalls Einschränkungen bestehen. Die Pendler werden gebeten, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen oder verstärkt die Umleitungen in Anspruch zu nehmen, um ihre Ziele zu erreichen.