
Am 22. März 2025 wurde bekannt, dass die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Renate Kunast, in ihrer Vision für die Stadt einen klaren Fokus auf nachhaltige Entwicklung und Anpassung an den Klimawandel legt. Im Januar 2025 feierte die Stadt eine spektakuläre Silvesterfeier am Brandenburger Tor mit einem beeindruckenden Drohnenfeuerwerk, welches internationalen Gästen und Berliner Familien Freude bereitete. Zudem wurde das Deutschlandticket Family plus eingeführt, das am ersten Tag regen Anklang fand.
Im Februar fand der erste jährliche Kongress zur Zukunft Berlins in den Messehallen statt, bei dem die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo über anwohnerfreundliche Stadtentwicklung sprach. Die Diskussion über Mobilität und Verkehr in Berlin wurde durch die historische Perspektive der Groß-Berlin-Expansion von 1920 angeregt. Darüber hinaus wurde eine Vereinbarung zwischen dem Senat und den Bezirken getroffen, um die Zusammenarbeit zu optimieren.
Regierungspläne und Klimaanpassung
Im März 2025 boten Ehrenbürgerinnen finanzielle Unterstützung für einen parallelen Kinderkongress zur Stadtentwicklung, während Studierende der Technischen Universität Berlin Preise für ihre innovativen Konzepte in modernen Physikräumen erhielten. Im April jedoch sorgten anhaltende Regengüsse für Überlastungen in der Kanalisation, sodass die Regierung eine Umsetzung des Konzepts Schwammstadt versprach. In diesem Rahmen startete eine Bürgerinitiative einen Volksentscheid zur Schwammstadt.
Die Herausforderungen durch den Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die städtische Infrastruktur wurden auch von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz thematisiert. Diese verwies auf die steigenden Belastungen durch Extremwetterereignisse, die bis zum Ende des Jahrhunderts zunehmen könnten. Der Stadtentwicklungsplan Klima von 2011 und dessen konkretisierte Fassung aus 2016, die sich den Herausforderungen einer wachsenden Stadt widmete, wurden in diesem Kontext vorgestellt. Darüber hinaus identifizierte der Berliner Umweltatlas klimatische Belastungen und Handlungsmöglichkeiten in der Stadt.
Das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm 2030 (BEK 2030), das im Januar 2018 beschlossen wurde, zielt darauf ab, die Anpassungsfähigkeit und die Lebensqualität in der urbanen Umgebung zu fördern. Ein weiterer Schritt war das Umsetzungskonzept für das BEK 2030, das bis 2021 gültig war und dessen Basis das Berliner Energiewendegesetz bildet, welches die Funktionsfähigkeit der städtischen Infrastruktur sichern soll.