FeuerwehrPotsdam-Mittelmark

Feuerwehr-Einsatz nach „Flugzeugabsturz“ in Plötzin: Alarm oder Fehlalarm?

Am 3. März 2025 erhielt die Feuerwehr gegen 13:30 Uhr einen Notruf bezüglich eines vermeintlichen Flugzeugabsturzes in der Nähe von Plötzin. Wie maz-online.de berichtete, wurden mehrere Feuerwehren aus Werder (Havel) und der Umgebung, sowie ein Rettungswagen und ein Notarzt, zur Einsatzstelle entsandt. Unterstützt wurde der Einsatz von einem SAR-Rettungshubschrauber der Bundeswehr, der in dem Suchgebiet zwischen der A10 und der Plötziner Chaussee nach dem Absturz suchte.

Zwei junge Personen, die den Absturz beobachteten, wählten den Notruf und alarmierten die Einsatzkräfte. Nach intensiver Suche wurde jedoch Entwarnung gegeben: Es handelte sich nicht um ein großes Flugzeug, sondern um ein Modellflugzeug, das abgestürzt war. Verletzt wurde niemand. Ein Feuerwehrsprecher äußerte: „Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig den Notruf wählen.“

Ähnliche Vorfälle im Ausland

In einem anderen Vorfall, der in der Nacht zum Donnerstag in Washington stattfand, kam es zu einem Flugzeugunglück, bei dem eine Passagiermaschine mit 64 Personen an Bord beim Landeanflug mit einem US-Militärhubschrauber kollidierte. Wie taz.de berichtete, wurde die Maschine nahe dem Ronald-Reagan-Airport (DCA) getroffen. Die US-Behörden gehen nicht von Überlebenden aus; mehr als ein Dutzend Leichen wurden geborgen, wobei CBS von mindestens 18 Opfern berichtete.

Rettungskräfte, darunter rund 300 Einsatzkräfte, suchten das Wasser und das Ufergebiet ab. Die Arbeiten gestalteten sich aufgrund der Dunkelheit und der Kälte als schwierig. Die Passagiermaschine war eine Bombardier CRJ700 von American Airlines, die in Wichita, Kansas, gestartet war. Der Hubschrauber, ein UH-60-Blackhawk, befand sich auf einem Übungsflug, wobei laut Pentagon drei Personen an Bord waren. Es gab keine Hinweise auf Kriminalität oder Terrorismus.