Potsdam-MittelmarkUnfälle

Hilferuf nach Skiunfall: Wie Mareks Schicksal Herzen berührt

Am 23. Februar 2025 kam es in Sölden, Österreich, zu einem schweren Skiunfall, bei dem der 27-jährige Marek Mierzwa schwer verletzt wurde. Mierzwa, der mit vier Freunden unterwegs war, kollidierte mit einer niederländischen Ski-Wanderin, die ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die ersten Informationen über den Unfall erhielt Mareks Bruder, Manuel Mierzwa, der zwischen 10 und 11 Uhr einen Anruf erhielt, in dem ihm die dramatische Situation mitgeteilt wurde. Marek musste notoperiert werden und lag zum Zeitpunkt des Anrufs auf dem OP-Tisch.

Die Diagnose lautet auf eine unvollständige Querschnittslähmung infolge eines gebrochenen fünften Halswirbels und schweren Verletzungen des Rückenmarks. Trotz der schweren Verletzungen kann Marek seine Arme beugen und teilweise seine Handgelenke drehen. Die Ärzte sind jedoch pessimistisch, was die Prognose zukünftiger körperlicher Funktionen betrifft. Manuel Mierzwa beschreibt seinen Bruder als ehrgeizig und positiv eingestellt, äußert jedoch auch die Sorge um die hohen Kosten für Mareks Rehabilitation und die Unterbringung der Familie in Innsbruck, die sich auf eine mittlere vierstellige Summe belaufen.

Spendenaktion für zukünftige Behandlungen

Um die finanziellen Belastungen zu bewältigen, hat Manuel Mierzwa eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die über Banküberweisungen und Paypal unterstützt werden kann. Die Rehabilitationsmaßnahmen sind entscheidend für Mareks Genesung, jedoch sind die Chancen, dass er letztendlich wieder laufen kann, sehr gering.

Im Zusammenhang mit ähnlichen Vorfällen berichtet 20 Minuten über den schweren Skiunfall von Justin Holman, der am 2. Februar 2025 in der Schweiz erlitten wurde. Holman ist aufgrund seiner Verletzungen ebenfalls gelähmt. Seine Krankenversicherung, UnitedHealthcare, verweigerte die Kostenübernahme für die Behandlung und den Rücktransport in die USA. Die Familie sammelte über GoFundMe Spenden, um die Rückkehr nach Denver zu finanzieren, und erhielt bis jetzt über 103.000 US-Dollar (knapp 94.000 Franken).

Die Situation von Justin Holman wird im Kontext einer breiteren Debatte über das US-Gesundheitssystem betrachtet, insbesondere im Hinblick auf die hohe Ablehnungsrate von Behandlungsanträgen. Diese Problematik hat durch den Mord am ehemaligen UnitedHealthcare-CEO Brian Thompson erneut an Bedeutung gewonnen.