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Klimakrise schlägt zu: Bremen kämpft gegen schlimmste Dürre seit 1881!

Der Februar 2025 war in Bremen und Niedersachsen außergewöhnlich trocken. Dies berichtete butenunbinnen.de, wobei im Februar die Regenmenge nur etwa ein Viertel der üblichen Werte betrug. Der März 2025 setzte diesen Trend fort, da in Bremen lediglich sechs Liter Regen pro Quadratmeter fielen – der trockenste März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881.

Die Entwicklungen sorgen für Besorgnis unter Experten. Bernd Quellmalz vom BUND warnte vor einer möglichen Dürresituation. Ingo Bertram vom ARD-Wetterkompetenzzentrum prognostiziert, dass sich die Trockenheit in den kommenden Tagen weiter verstärken wird, während nur geringer Niederschlag erwartet wird. Aktuell zeigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Teilen Niedersachsens die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe an, was die kritische Lage weiter verschärft.

Gefahren durch die Trockenheit

Die Auswirkungen dieser extremen Trockenheit sind bereits spürbar. Wasserstände in Schutzgebieten sinken, was Wiesenvögel und Amphibien in Gefahr bringt. Christian Kluge, Geschäftsführer des Bauernverbands Bremen, beschreibt die paradoxe Situation, dass das Wetter ideal für Frühjahrsarbeiten ist, dennoch ein erheblicher Mangel an Niederschlägen besteht. In den leichten, sandigen Böden im Bremer Umland zeigen Pflanzen bereits Stresssymptome, was zu einem Aufruf zu gleichmäßigem, ausdauerndem Landregen führt.

Die diskussion um Dürre ist jedoch nicht neu. Laut umweltbundesamt.de bezeichnet Dürre einen Zustand, in dem über einen längeren Zeitraum unzureichende Wasserverfügbarkeit für Menschen, Tiere und Pflanzen herrscht. Besonders im Kontext des Klimawandels wird der Zusammenhang zwischen erhöhten Temperaturen und veränderten Niederschlagsmustern immer klarer. Wissenschaftler des Sechsten Sachstandsberichts des Weltklimarats prognostizieren zunehmende Trockenheit in mehreren Regionen, während die Vorhersagen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit von Dürren mit ansteigender globaler Erwärmung zunimmt.