
Am Donnerstagmorgen kam es in Koblenz zu einem erheblichen Stromausfall, der mehrere Stadtteile betraf. Nach Angaben der Rhein-Zeitung waren die Stadtteile Rauental, Moselweiß und Karthause betroffen. Rund 1000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom.
Der Ausfall wurde durch das Treffen eines Erdkabels während Tiefbauarbeiten auf der Karthause verursacht. Marcelo Peerenboom, Sprecher der Energieversorgung Mittelrhein, und die Polizei bestätigten den Vorfall und die damit verbundenen Umstände.
Vorbereitung der Stadtverwaltung auf Energiemangelszenarien
Die vordringlichen Aufgaben beinhalten die Sicherstellung der Kernfunktionen der Stadtverwaltung, der Grundversorgung, sowie der öffentlichen Sicherheit und des Katastrophenschutzes. Evakuierungszentren wurden in drei Schulsporthallen eingerichtet, um im Bedarfsfall kurzfristige Unterbringung und sanitätsdienstliche Betreuung zu gewährleisten. Wärmeinseln, darunter das Forum Confluentes und 11 Grundschulen, bieten der Bevölkerung bei Gasmangel eine Möglichkeit zum Aufwärmen.
Darüber hinaus sind bis zu 11 Leuchtpunkte in Feuerwehrgerätehäusern vorgesehen, die im Falle eines längeren Stromausfalls zur Informationsverbreitung und für Notrufe genutzt werden können. Weiterhin stehen zwei Leuchttürme (Bürgeramt, Bauberatungszentrum) zur Verfügung, um zusätzliche Verwaltungsleistungen anzubieten.
Die Stadt appelliert an die Bürger, Eigenvorsorge und Nachbarschaftshilfe zu leisten. Ein Faltblatt mit Tipps zur Vorbereitung auf längere Stromausfälle wurde bereits an alle Haushalte verschickt. Informationen sollen auch über Radio, Lautsprecherdurchsagen und Notstromversorgung bereitgestellt werden. Bei Stromausfällen sind verschiedene Dienste wie Heizung, Beleuchtung und Internet betroffen, was die Notwendigkeit solcher Vorbereitungen unterstreicht.
Insgesamt betrachtet die Stadtverwaltung die Herausforderungen der Energiekrise ernst und ergreift für die kommenden Monate umfassende Maßnahmen zur Absicherung der Bürger.