
Der HSV Hamburg setzte sich in der Handball-Bundesliga gegen den 1. VfL Potsdam mit 28:23 durch (17:13). Damit bleibt Hamburg im Abstiegskampf der Liga und kann sechs Punkte zwischen sich und den Potsdamern bringen. Der Torwart Robin Haug erwies sich als Schlüsselspieler und hielt in entscheidenden Phasen, wodurch Potsdam nie ernsthaft verkürzen konnte.
Die Partie war für Potsdam von Schwierigkeiten geprägt. Nils Fuhrmann und Frederik Bo Andersen waren mit jeweils acht Treffern die besten Werfer des Spiels. Die Potsdamer Chancen waren oft begrenzt, besonders nach einem vergebenen Siebenmeter durch Maxim Orlov zu Beginn des Spiels. Beim Stand von 14:8 in der 22. Minute zeigte sich Hamburg klar im Vorteil.
Spielverlauf und wichtige Entscheidungen
Josip Simic von Potsdam erhielt nach seiner dritten Zeitstrafe zu Beginn der zweiten Halbzeit die Rote Karte und verstärkte damit die Probleme seines Teams. Während Hamburg auf den angeschlagenen Casper Mortensen verzichten musste, war Potsdam zu keinem Zeitpunkt in der Lage, Hamburg ernsthaft in Gefahr zu bringen. Dustin Kraus erzielte in der 7. Minute das erste Tor für Potsdam, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Hamburger stets die Kontrolle über das Spiel behielten.
Die Zuschauerzahl beim Duell zwischen HSV Hamburg und 1. VfL Potsdam lag bei 3484. Die Schiedsrichter waren Heine und Standke, die insgesamt 10 Minuten Strafzeit für Hamburg und 12 Minuten für Potsdam verhängten. Mit diesem Sieg kämpft Hamburg weiter um den Klassenerhalt, während Potsdam weiterhin im Tabellenkeller steckt, wie auch im Bericht von rbb24 erwähnt.
Wetzlars Coach Frank Carstens verdeutlichte den harten Kampf um Punkte im Abstiegskampf, während der ebenfalls von Abstieg betroffene HC Erlangen zwei Ex-Spieler in der Klubführung vorstellt. Die kommenden Duelle in der Liga, insbesondere für die Mannschaften im Abstiegskampf, werden entscheidend sein, während sich die Füchse Berlin in der nächsten Partie als Tabellenführer präsentieren.