
Am Dienstagmorgen, dem 1. April 2025, kam es zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr zwischen Hamburg und Hannover. Der Grund hierfür war eine gerissene Oberleitung, die auf einen Güterzug fiel und die Strecke zwischen Klein Süstedt und Suderburg im Landkreis Uelzen betraf. Diese Situation führte dazu, dass die betroffene Strecke gesperrt werden musste und ein Abschleppen des Güterzugs notwendig wurde, wie Welt.de berichtete.
Die Störung wirkte sich sowohl auf den Nah- als auch den Fernverkehr aus. Fernzüge wie ICE und IC wurden großräumig über Rotenburg (Wümme) umgeleitet, wodurch Halte in Lüneburg, Uelzen und Celle vorübergehend entfallen mussten. Reisende mussten mit Verspätungen von etwa 30 Minuten rechnen. Zusätzlich war auch der Regionalverkehr betroffen, da Regionalzüge aus Hannover in Suderburg endeten und dort umkehrten. Um den Reisenden entgegenzukommen, richtete die Eisenbahngesellschaft Metronom einen Ersatzverkehr mit Bussen von und nach Uelzen ein.
Reparaturarbeiten und Entwarnung
Die Reparaturarbeiten an der Oberleitung könnten bis zum Nachmittag andauern, wie hamburg.t-online.de berichtet. Gegen 10 Uhr gab es jedoch bereits Entwarnung: Eine Vollsperrung der Gleise war nicht mehr nötig. Die Metronom-Züge konnten wieder regulär zwischen Hannover und Hamburg fahren, wobei möglicherweise weiterhin mit Verspätungen zu rechnen ist. Reisende werden weiterhin aufgefordert, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindungen zu informieren, etwa über die Website der Bahn oder die DB Navigator-App.