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Dramatische Aufstiegskämpfe: Wer schafft den Sprung in die Regionalliga?

Die Frist für die Zulassung zur neuen Regionalliga-Saison endete am 31. März, und insgesamt 31 Vereine haben ihre Anträge eingereicht. Darunter befindet sich der Drittligist VfL Osnabrück, wie die Webseite VfB Oldenburg berichtet. Diese Anträge stammen von 17 Vereinen aus Niedersachsen, 4 aus Hamburg, 3 aus Bremen und 7 aus Schleswig-Holstein.

Teutonia 05 Ottensen hat auf einen Antrag verzichtet und plant stattdessen, in der Oberliga Hamburg zu spielen. Auf der Liste der Kandidaten sind alle Regionalligisten sowie die Drittligisten VfL Osnabrück und Hannover 96 II aufgeführt. Zu den bekannteren Vereinen auf der Liste gehören BSV Schwarz Weiß Rehden, SV Atlas Delmenhorst, Altona 93, SV Eichede und Heider SV. Zudem war der TuS Bersenbrück in der letzten Saison knapp in der Relegation gescheitert. Der FC Kilia Kiel, der aktuelle Tabellenführer der Oberliga Schleswig-Holstein, hat keinen Antrag gestellt, um sich auf die kommenden Herausforderungen besser vorbereiten zu können.

Aktuelle Meisterschaftskämpfe

In der Oberliga Schleswig-Holstein befindet sich der SV Eichede mit 54 Punkten und der Heider SV mit 52 Punkten in einem spannenden Meisterschaftskampf. In der Oberliga Hamburg strebt Altona 93 nach dem Aufstieg, während der Hannoversche SC in der Oberliga Niedersachsen mit nur einem Punkt Vorsprung auf SV Atlas Delmenhorst und zwei Punkten auf TuS Bersenbrück das direkte Aufstiegsrecht innehat. Der BSV Rehden liegt mit drei Punkten Rückstand auf das Führungsduo, hat jedoch ein Spiel weniger. Der FSV Schöningen hat 42 Punkte und drei Zähler Rückstand auf Platz eins, während Heeslinger SC mit 39 Punkten und VfV Hildesheim mit 36 Punkten nach 23 Spielen folgen.

Die Entscheidung über die Zulassung wird Anfang Mai nach Prüfung der eingereichten Dokumente erfolgen.

Aufstieg und Abstieg in der Oberliga

Der Aufstieg in die Regionalliga West erfolgt durch den Meister der Oberliga Niederrhein. Der Meister muss seine Bewerbungsunterlagen bis spätestens 31. März 2025 um 15.30 Uhr beim WDFV einreichen. Sollte der Meister auf den Aufstieg verzichten oder keine Lizenz erhalten, wird das Aufstiegsrecht an den Vizemeister oder den Tabellendritten übergeben, wie FuPa.net erklärt.

Die ersten drei Mannschaften der Oberliga können auf den Aufstieg verzichten, was die Anzahl der Absteiger aus der Regionalliga West beeinflusst. Der Verzicht auf das Aufstiegsrecht muss schriftlich bis zum letzten Punktespieltag mitgeteilt werden. Der Abstieg aus der Oberliga Niederrhein gestaltet sich komplex und hängt von der Anzahl der Absteiger aus der Regionalliga ab. Normalerweise steigen drei Teams aus der Regionalliga ab; tritt ein Drittligist aus NRW ab, kann die Zahl auf vier ansteigen. In jedem Fall müssen mindestens drei Mannschaften aus der Oberliga in die Landesliga absteigen, mit der Möglichkeit, im schlimmsten Fall bis zu fünf Teams absteigen zu lassen, wenn mehrere Niederrhein-Klubs aus der Regionalliga absteigen und kein Aufsteiger in die Regionalliga gelangt.

Die Staffelstärke der Oberliga Niederrhein beträgt normalerweise 18 Mannschaften. Bei Punktgleichheit im Auf- oder Abstiegsfall ist eine Entscheidungsrunde vorgesehen. Die Grundsätze der Oberliga Niederrhein legen fest, dass nur eine Mannschaft pro Verein antritt. Zweite Mannschaften von Lizenz- und Amateurvereinen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt. Änderungen in der Anzahl der Absteiger aus höheren Ligen können die Staffelstärke der Oberliga beeinflussen.