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Kölns Trainer Struber: „Wir kämpfen um den Aufstieg – mit Gefühl!“

Der 1. FC Köln hat kürzlich mit einem 2:1-Sieg gegen den SC Paderborn die Tabellenspitze in der 2. Bundesliga eingenommen. Trainer Gerhard Struber, der seit Juli im Amt ist, äußerte sich zu den Ambitionen des Vereins, der um den Aufstieg kämpft. Trotz des Sieges warnt Struber, dass der Erfolg nur eine Momentaufnahme darstellt und betont die Notwendigkeit, in der Liga stabil zu sein, um weitere Spiele zu gewinnen. Er hebt hervor, dass der Zusammenhalt und die Chemie innerhalb der Mannschaft durch gemeinsam gemeisterte Hürden gestärkt wurden.

Struber erkennt an, dass der Spielstil des 1. FC Köln nicht immer als attraktiv wahrgenommen wird. Der Fokus liegt jedoch klar auf dem Punkten und dem Aufstieg. In einem Interview berichtete er, dass der 1. FC Köln ein emotionaler Verein sei, dem es an Graubereichen fehle. Insbesondere Torwart Marvin Schwäbe wird als Ankerpunkt für das Team hervorgehoben, wobei Struber zuversichtlich ist, dass Schwäbe auch in der nächsten Saison beim Verein bleiben wird.

Aufstiegsrennen bleibt spannend

Die Situation in der 2. Bundesliga ist spannend, vor allem sieben Spieltage vor Saisonende. Wie [Rheinpfalz.de](https://www.rheinpfalz.de/sport/2-fussball-bundesliga_artikel,-aufstiegsrennen-hsv-auf-der-insel-k%C3%B6ln-an-der-spitze-_arid,5758980.html) berichtet, hat der Hamburger SV (HSV) ein Kurz-Trainingslager auf Mallorca bezogen, um sich auf den Endspurt vorzubereiten. Der HSV-Cheftrainer Merlin Polzin erklärte, dass das Team aus dem Trainingsalltag in Hamburg heraus möchte, um fokussiert zu arbeiten. Nach einem 0:0 gegen die SV Elversberg hat der HSV am Samstag die Tabellenführung verloren.

Der 1. FC Köln, nun an der Tabellenspitze, hat während der Rückrunde sämtlichen sechs Siegen mit nur einem Tor Unterschied erzielt. Struber betont den Minimalismus der Mannschaft. Besonders wertvoll war die Leistung von Marvin Schwäbe, der einen Elfmeter parierte und mit einer Parade in der Nachspielzeit den Sieg sicherte. Der 1. FC Kaiserslautern hingegen gewann 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf und verdrängte Paderborn vom Relegationsplatz, während Düsseldorf mit 41 Punkten bereits geringe Chancen auf den Aufstieg hat.