Neubrandenburg

Sonnenfinsternis in Norddeutschland: Ein himmlisches Spektakel!

Am 29. März 2025 erlebte Norddeutschland ein beeindruckendes Naturereignis: eine partielle Sonnenfinsternis. Wie [NDR.de](https://www.ndr.de/ratgeber/Sonnenfinsternis-ueber-dem-Norden-Ein-Spektakel-am-Himmel,sonnenfinsternis562.html) berichtete, begann die Finsternis am Vormittag und erreichte ihren Höhepunkt zwischen 12:15 Uhr und 12:25 Uhr. Um kurz nach 13 Uhr war das Spektakel bereits wieder vorüber.

Bei den Beobachtungen in verschiedenen Städten wurden unterschiedliche Grade der Bedeckung festgestellt. In Hamburg waren etwa 21 Prozent der Sonne verdeckt, während in Berlin knapp 16 Prozent nicht sichtbar waren. Auf Sylt betrug die Bedeckung rund 25 Prozent, in Hannover 19 Prozent und in Neubrandenburg 17 Prozent. In München war die Bedeckung mit lediglich 11 Prozent am geringsten. Etwa 150 Menschen verfolgten das Ereignis in Neumünster.

Details zur Sonnenfinsternis

Eine Sonnenfinsternis kann nur bei Neumond auftreten, wenn Sonne, Mond und Erde in einer Linie stehen. Während bei einer totalen Dunkelheit die Sonne vollständig vom Mond verdeckt wird, bleibt bei einer partiellen Sonnenfinsternis nur ein Teil der Sonne sichtbar. Eine ringförmige Sonnenfinsternis geschieht, wenn der Mond zu weit von der Erde entfernt ist, um die Sonne vollständig zu verdecken. Die nächste partielle Sonnenfinsternis in Deutschland wird am 12. August 2026 erwartet und könnte in Hamburg bis zu 85 Prozent der Sonne verdecken.

Zusätzlich erfolgt am selben Tag in Island, Grönland und Spanien eine totale Sonnenfinsternis. Die nächste totale Sonnenfinsternis, die von Deutschland aus sichtbar ist, wird am 3. September 2081 erwartet. In Norddeutschland wird es eine totalen Sichtbarkeit erst wieder am 7. Oktober 2135 geben. Für die sichere Beobachtung einer Sonnenfinsternis wird dringend empfohlen, spezielle Schutzbrillen zu tragen, da herkömmliche Sonnenbrillen nicht den notwendigen Schutz bieten.

Über eine andere Perspektive zur Finsternis berichtete [Zeit.de](https://www.zeit.de/wissen/2025-03/partielle-sonnenfinsternis-noerdliche-hemisphere-europa). Demnach verdeckte der Neumond von Deutschland aus bis zu 22 Prozent der Sonne. Der Beginn der Finsternis variierte in verschiedenen Städten, so startete sie in Köln um 11:18 Uhr und erreichte ihre maximale Bedeckung zwischen 12:10 Uhr und 12:20 Uhr. Der Mond zog etwa 50 Minuten nach dem Maximum vollständig an der Sonne vorbei.

Die Sichtbarkeit der Finsternis erstreckte sich über Europa und Teile Afrikas sowie Grönland und Neufundland, mit der größten Bedeckung über Grönland. Das Bundesamt für Strahlenschutz warnte eindringlich vor der Beobachtung ohne eine spezielle Sofi-Brille und erläuterte, dass ungeeignete Materialien wie rußgeschwärzte Gläser oder CD’s nicht den erforderlichen Schutz bieten. Diese Sicherheitsvorkehrungen sollten von allen, die das Naturschauspiel beobachten wollten, beachtet werden.