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Schüler sprühen Pfefferspray: Großeinsatz in Friedland und Parchim!

In Mecklenburg-Vorpommern kam es am 27. Februar 2025 zu mehreren Einsätzen von Polizei und Rettungskräften in Schulen, die durch den Einsatz von Reizgas ausgelöst wurden. In Friedland sprühte ein 14-jähriger Schüler Pfefferspray in einem Flur der neuen Gesamtschule. Dies führte zu einem groß angelegten Einsatz von Sanitätern, Feuerwehr und Polizei.

Fünf Schülerinnen und Schüler klagten über Reizungen der Atemwege und wurden ärztlich behandelt. Insgesamt wurden über 70 Schülerinnen und Schüler vorsorglich untersucht. Die Polizei hat Ermittlungen gegen den 14-Jährigen wegen mehrfacher Körperverletzung eingeleitet. Polizeibeamte betonten, dass solche Vorfälle ernst genommen werden müssen und keine harmlosen Streiche sind.

Weitere Vorfälle in Parchim

Gleichzeitig ereignete sich ein weiterer Vorfall in Parchim, wo ebenfalls ein 14-jähriger Schüler Reizgas in der Cafeteria einer regionalen Schule versprühte. In diesem Fall klagten neun Schülerinnen und Schüler sowie sechs Erwachsene über Husten und Kratzen im Hals, benötigten jedoch keine medizinische Behandlung. Die Polizei wies in beiden Fällen auf die Gefahren von Reizgas hin und betonte, dass solche Vorfälle zu einer erheblichen Belastung für die Einsatzkräfte führen können.

Wie NDR berichtete, wurde niemand direkt besprüht, allerdings sind die Folgen einer solchen Handlung nicht zu unterschätzen. Auch Süddeutsche hebt hervor, dass solche Vorfälle ernsthafte Verletzungen verursachen können und die Polizei diese Verantwortung sehr ernst nimmt.