FeuerwehrGifhorn

Schaulustige stören Einsatz nach schwerem Unfall in Gifhorn!

Am 28. März 2025 ereignete sich in Gifhorn ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 20-jährige Autofahrerin beim Linksabbiegen ein entgegenkommendes Auto übersah. Der Vorfall fand gegen 22:18 Uhr an der Braunschweiger Straße in Gifhorn statt und führte zu Verletzungen der Insassen beider Fahrzeuge.

Die Polizei Gifhorn, der Rettungsdienst sowie die freiwillige Feuerwehr Gifhorn waren schnell vor Ort, um die Situation zu klären und die Verletzten zu versorgen. Gleichzeitig sorgte die Anwesenheit von geschätzten 70 bis 100 Schaulustigen für erhebliche Probleme. Viele von ihnen betraten die Unfallstelle, was die Einsatzkräfte dazu veranlasste, den Bereich abzusperren, um ihre Arbeit nicht zu behindern.

Schaulustige und rechtliche Konsequenzen

Unter den Schaulustigen befand sich auch ein 16-jähriger Jugendlicher, der die medizinische Versorgung der verletzten Autofahrerin filmte. Die Polizei schaltete ein und beschlagnahmte das Smartphone des Teenagers aufgrund seiner Aufnahmen, die als Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs angesehen wurden. Gegen den 16-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Unfälle, begleitet von einer Vielzahl unbefugter Beobachter, werfen erneut Fragen nach dem verantwortungsvollen Verhalten von Passanten bei derartigen Notfällen auf. In Gifhorn war der schnelle Zugriff der Rettungskräfte zwar letztlich erfolgreich, allerdings bleibt die Störung durch die Gaffer ein besorgniserregendes Phänomen, das häufig in ähnlichen Situationen beobachtet wird.

Weitere Informationen über die Abläufe am Unfallort wurden durch verschiedene Medien, darunter [NDR](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/70-bis-100-Gaffer-behindern-Einsatz-nach-Unfall-in-Gifhorn,aktuellbraunschweig15186.html), bereitgestellt, während die [Presseportal](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56517/6001775) zusätzliche Details zu den rechtlichen Konsequenzen des Vorfalls liefert.