
In der Nacht zu Sonntag, dem 24. März 2025, kam es in Moringen zu einem Großbrand, bei dem etwa 200 Rundballen in Vollbrand standen. Anrufer meldeten Flammen und Rauch entlang der Methestraße, woraufhin die ersten Feuerwehren kurz vor 23 Uhr ausrückten. Sichtbar war der Rauch und die Flammen weit über die Grenzen Moringens hinaus. Einsatzleiter Frank Fihlon berichtete von einem intensiven Löscheinsatz, bei dem Feuerwehr und Rettungskräfte stundenlang im Einsatz waren.
Die Rundballen waren in der Feldmark gelagert und wurden mit einem Telelader des Technischen Hilfswerks (THW) aus Northeim auseinandergefahren. Unterstützt wurde der Einsatz von der Werkfeuerwehr Continental aus Northeim sowie von den Ortsfeuerwehren aus Nienhagen, Lutterbeck und Fredelsloh. Um die Einsatzkräfte zu versorgen, stellte die DRK-Bereitschaft Northeim einen Rettungswagen bereit und verpflegte etwa 100 Personen mit Getränken. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden des Montags, wie northeim-jetzt.de berichtete.
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Bereits in der gleichen Nacht fanden weitere Löscharbeiten in Siegelsum, Gemeinde Upgant-Schott, statt, wo etwa 300 Strohrundballen brannten. Der Brand, dessen Ursache bislang ungeklärt ist, begann gegen 0:20 Uhr und führte zu einem großen Einsatz von Feuerwehren, THW und weiteren Helfern. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit den Löscharbeiten, unterstützt durch ortsansässige Landwirte, die Radlader bereitstellten. Das THW Emden kam mit einem Radlader und das THW Papenburg mit einem 16-Tonnen-Kettenbagger sowie Sortiergreifer zum Einsatz.
Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Kälber und Kühe, die sich in der Rauchschneise befanden, wurden in Sicherheit gebracht und auf nahegelegene Weideflächen getrieben. Das Deutsche Rote Kreuz sorgte während des zehnstündigen Einsatzes für die Verpflegung der Helfer. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und sucht Zeugen, wie oz-online.de berichtete.