Duisburg

Zoo Zajac vor dem Aus: 60% Rabatt vor der endgültigen Schließung!

Der Zoo Zajac, das größte Zoofachgeschäft der Welt, hat Insolvenz angemeldet. Dieser Schritt erfolgt nach dem Tod des Gründers Norbert Zajac, der das Geschäft in Duisburg gründete und leitete. Auf einer Fläche von 13.000 Quadratmetern leben schätzungsweise 200.000 Tiere, darunter zahlreiche exotische Arten wie Schlangen und Faultiere. In der Vergangenheit war das Geschäft deutschlandweit bekannt, unter anderem wegen Protesten von Tierschützern gegen den Handel mit Hundewelpen.

Das Unternehmen, das unter anderem Zubehör wie Hundeleinen und Teichpflanzen verkauft, erlebte während der Corona-Pandemie einen Boom, mit einem Jahresumsatz von bis zu 15 Millionen Euro in Spitzenzeiten. Aktuell befindet sich Zoo Zajac jedoch in einer wirtschaftlichen Krise. Der Antrag auf ein vorläufiges Insolvenzverfahren wurde bereits vom Amtsgericht Duisburg genehmigt. Die Gründe hierfür sind gestiegene Preise für Wareneinkäufe, Transport- und Energiekosten sowie neue Regelungen in der Tierhaltung. Der entscheidende Auslöser für den Insolvenzantrag waren gescheiterte Kreditverhandlungen für eine Zwischenfinanzierung, wie der WDR berichtete.

Abverkauf und Schließung

Am 17. Februar begann der Abverkauf, zunächst mit einem Rabatt von 20% auf alle Produkte außer Tieren, Pflanzen und Korallen. Dieser Rabatt wurde später auf 40% und schließlich am 10. März auf 60% erhöht. Das ursprüngliche Schließungsdatum war der 31. März, wurde aber auf den 14. März vorverlegt. Nach diesem Datum wird Zoo Zajac dauerhaft geschlossen. Die Belegschaft hat sich bereits bei den Kunden für ihre Unterstützung bedankt. Die Gehälter der 150 Mitarbeitenden sind durch Insolvenzgeld gesichert, während die vorläufige Insolvenzverwalterin, Sarah Wolf von Anchor Rechtsanwälte, die Sanierung des Unternehmens unterstützen und nach einem möglichen Investor suchen möchte, wie derwesten.de berichtete.