
Wladimir Putin hat einen Vorschlag unterbreitet, die Ukraine temporär unter die Verwaltung der Vereinten Nationen zu stellen, um demokratische Wahlen durchzuführen. Dies gab er während eines Gesprächs mit Matrosen eines Atom-U-Bootes bekannt. Der russische Präsident argumentiert, dass eine solche Maßnahme notwendig sei, um eine funktionierende Regierung zu etablieren und Verhandlungen über einen Friedensvertrag zu ermöglichen.
Putin bezeichnet die Ukraine als gescheiterten Staat und behauptet, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kein Mandat mehr habe. Ukrainische Juristen betonen, dass die derzeitige Verlängerung der Vollmachten durch das Kriegsrecht legitimiert sei. International wird Selenskyj jedoch weiterhin als Präsident anerkannt, da aufgrund der russischen Besetzung erheblichen Gebieten Neuwahlen nicht möglich sind. Putin erklärt darüber hinaus, dass Russland eine friedliche Lösung bevorzuge, jedoch nicht auf Kosten seiner eigenen Interessen.
Aktuelle Entwicklungen aus der Ukraine
Selenskyj bedankt sich für die Unterstützung der USA im Ukraine-Konflikt, weist jedoch ebenfalls auf die Beeinflussung Washingtons durch russische Darstellungen des Konflikts hin. Er sieht die wiederholte Verbreitung „Kreml-nahen Narrativen“ durch Witkoff als großes Problem für die Ukraine an. Inmitten dieser politischen Spannungen findet in Paris ein Treffen der „Koalition der Willigen“ statt, um über die weitere Unterstützung für die Ukraine zu diskutieren.