
Am 27. März 2025 fand in der ausverkauften SCHWALBE arena ein bemerkenswertes Handballspiel statt, in dem der VfL Gummersbach die HSG Wetzlar mit 33:24 (17:9) besiegte. Dieses Spiel war das Rückspiel nach einer Niederlage im Hinspiel vor Weihnachten, wo Gummersbach mit drei Toren unterschied verloren hatte.
Die Gummersbacher präsentierten sich nach einem Playoff-Sieg in der European League stark motiviert. Besonders Dominik Kuzmanovic, der Torwart des VfL, war eine prägende Figur des Spiels mit insgesamt 14 Paraden. Gummersbach startete fulminant und führte schnell 5:1. Die Wetzlarer mussten in diesem Spiel ohne ihre Hauptangreifer Stefan Cavor und Dominik Mappes antreten, was sich negativ auf ihre Leistung auswirkte.
Spielverlauf und Spielerleistungen
Zur Halbzeit hatte sich Gummersbach bereits merklich mit 17:9 abgesetzt. Trotz zwischenzeitlicher Bemühungen der Wetzlarer, den Rückstand zu verkürzen, zeigten sie insgesamt zu wenig Gegenwehr. Stepan Zeman musste das Spielfeld aufgrund eines Magen-Darm-Infekts verlassen, während Kristjan Horzen eine 100-Prozentquote bei Torchancen aufwies. Wetzlar-Coach Frank Carstens bat beim Stand von 25:13 um ein Krisengespräch. Im letzten Spielviertel nahm Gummersbach etwas Tempo raus, während Wetzlar das Ergebnis marginal verbessern konnte.
Insgesamt verzeichnete Gummersbach eine überzeugende Mannschaftsleistung mit Miro Schluroff (9 Tore) und Julian Köster (5 Tore), während bei Wetzlar Ahouansou (9 Tore) und Zacharias (3 Tore) die besten Torschützen waren. Die Schiedsrichter des Spiels waren Steven Heine und Sascha Standke. Die Zuschauer in der Halle erfreuten sich an der Handball-Kunst, auch wenn die Spannung etwas fehlte, da Gummersbach das Spiel kontrollierte.
Die nächsten Herausforderungen für den VfL sind bereits in Sicht. Am Dienstag steht das Rückspiel gegen Melsungen in der European League an, und am Samstag, den 5. April, wartet das Gastspiel beim THW Kiel um 20 Uhr.
Wer mehr über die Details des Spiels erfahren möchte, kann dies in den Berichten von oberberg-aktuell.de und wdr.de nachlesen.