
Am Samstag kam es zu einem Brand in einem dreigeschossigen Wohngebäude am Heiligenstock Ecke Düsseldorfer Straße. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang schwarzer Rauch aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Ein Mann auf dem Balkon der betroffenen Wohnung wurde mit Hilfe der Drehleiter gerettet. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt, während die Drehleiter zur Sicherung eines zweiten Rettungsweges in Stellung gebracht wurde.
Die Bewohner der darüber liegenden Wohnungen im zweiten und dritten Obergeschoss wurden ins Freie gebracht, da die Wohnung im zweiten Obergeschoss ebenfalls stark verraucht war. Zwei Personen waren vor Ort aufgrund von Rauchgasinhalation auf Hilfe angewiesen, konnten jedoch nach Behandlung vor Ort bleiben. Der Küchenbereich der Brandwohnung stand im Vollbrand, doch das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Einsatzkräfte und Ermittlungen
Zur Entrauchung des Gebäudes kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Die Brandwohnung ist unbewohnbar, und der Mieter wurde anderweitig untergebracht. Alle anderen Bewohner konnten nach der Entrauchung und Freimessung von Schadstoffen in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit 13 Fahrzeugen vor Ort, unterstützt von der Löscheinheit 1 der Freiwilligen Feuerwehr, wie radiorsg.de berichtete.
Zu einem ähnlichen Vorfall kam es kürzlich in der Badstraße im Stadtteil Berkheim von Esslingen. Dort brannte ein Mehrfamilienhaus in der Nacht zum Freitag. Erste Notrufe gingen um Mitternacht ein, und die Feuerwehr wurde wegen starker Rauch- und Flammenentwicklung im dritten Obergeschoss alarmiert. Einsatzleiter Paul Leonidis alarmierte zusätzliche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Feuerwehr rückte mit 12 Fahrzeugen und 53 Einsatzkräften aus.
Flammen schlugen vom Balkon der betroffenen Wohnung, und die Einsatzkräfte begannen sofort mit der Brandbekämpfung sowohl im Innenangriff als auch von außen. Der Brand war 20 Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle, und es wurde „Feuer aus“ gemeldet. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar; der Inhaber wurde vorübergehend bei Verwandten untergebracht. Die Wohnung unter der Brandstelle blieb bewohnbar, war jedoch durch Löschwasser beeinträchtigt. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt, wobei erste Ermittlungen auf einen möglichen Brandursprung durch den Akku eines Haushaltsgerätes hinweisen, wie esslinger-zeitung.de berichtete.