Rheinisch-Bergischer Kreis

Starker Einsatz für Frauen: Wupsi-Bus wirbt gegen Gewalt!

Der Verein „Frauen stärken Frauen“ feiert sein 40-jähriges Bestehen und wird dabei von der wupsi unterstützt. Bürgermeister Frank Stein hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. Der Verein setzt sich seit 40 Jahren für die Rechte und den Schutz von Mädchen und Frauen ein und kämpft gegen Gewalt sowie für Gleichberechtigung.

Zu diesem Anlass wird ein Bus der wupsi sechs Monate lang durch den Rheinisch-Bergischen Kreis fahren. Auf der Rückseite des Busses wird auf den Verein aufmerksam gemacht, um sowohl Fahrgäste als auch Autofahrer zu erreichen. Ein integrierter Link und ein QR-Code auf dem Bus führen zur Internetseite des Vereins, die Informationen zu den Einrichtungen Frauenhaus, Frauenberatung und Mädchenberatung bereithält. Diese Einrichtungen arbeiten daran, Frauen und Mädchen zu schützen, Gewalt öffentlich zu machen und deren Lebensbedingungen zu verbessern.

Historie des Vereins

Der Verein „Frauen stärken Frauen“ wurde 1985 von fünf engagierten Frauen gegründet und hat seitdem mehrere wichtige Meilensteine erreicht. Im Jahr 1986 öffnete das Frauenzentrum Hexenkessel in der Gartenstraße 5 in Bensberg mit zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen. 1991 wurde eine Schutzwohnung angemietet, die 1992 in ein Frauenhaus mit Platz für acht Frauen und deren Kinder umgewandelt wurde.

Weitere Entwicklungen schlossen im Jahr 1994 eine Umbenennung des Frauenzentrums in Frauenberatungsstelle ein. 2003 zog die Frauenberatungsstelle in größere Räumlichkeiten um. 2010 wurde eine Beratungsstelle für Mädchen zwischen 12 und 27 Jahren eröffnet, und die bestehenden Einrichtungen wurden kontinuierlich erweitert, um den Bedürfnissen der Klientinnen gerecht zu werden.

Im November 2021 erhielt der Verein seinen neuen Namen „Frauen stärken Frauen e.V.“ und auch eine Anpassung der Organisation fand statt. 2023 gab es einen Generationswechsel im Verein, in dessen Folge langjährige Vorstandsfrauen und Mitarbeiterinnen in den Ruhestand traten, während jüngere Frauen in die Führungspositionen nachrückten.