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Ein 23-jähriger Autofahrer aus Kirchheimbolanden steht im Fokus der Polizei, nachdem er an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in Rheinland-Pfalz hinter dem Steuer eines Fahrzeugs festgestellt wurde, ohne im Besitz eines gültigen Führerscheins zu sein und unter dem Einfluss von Drogen zu fahren. Wie n-tv.de berichtete, wurden bei den beiden Kontrollen substanzielle Verstöße festgestellt.
Der erste Vorfall ereignete sich am Montagvormittag auf der Autobahn A6 in Richtung Mannheim, an der Anschlussstelle Frankenthal-Nord. Bei diesem Einsatz hatte der 23-Jährige eine Bekannte als Beifahrerin mit im Auto, die über einen gültigen Führerschein verfügte. Ein Tag später, am Dienstagvormittag, wurde der Fahrer erneut auf der A61 in Richtung Koblenz kontrolliert. Diesmal fand die Kontrolle auf einem Parkplatz bei Worms statt, wo er die 32-jährige Halterin des Fahrzeugs als Beifahrerin dabei hatte. Diese gab jedoch an, dass sie nicht in der Lage sei, ein Fahrzeug mit Schaltung zu fahren.
Folgen der Drogenfahrt
Die Polizei drohte der Beifahrerin mit der Sicherstellung des Fahrzeugs, falls der 23-Jährige erneut am Steuer erwischt werde. In beiden Fällen wurden gegen den Fahrenden Strafverfahren eingeleitet.
Der Drogenbesitz hat in Deutschland strenge Konsequenzen und kann zum Führerscheinentzug führen, wie auf bussgeldkatalog.org erläutert wird. Fahren unter Drogeneinfluss gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit zwei Punkten in Flensburg geahndet werden. Bei Erreichen von acht Punkten wird der Führerschein entzogen. Neben dem sofortigen Führerscheinentzug können auch Abstinenznachweise über mehrere Monate notwendig sein, um die Fahreignung zurückzuerlangen.