
Nach einer positiven Entscheidung des Obersten Sportrats Spaniens (CSD) kann Dani Olmo vorerst wieder für den FC Barcelona spielen. Diese Mitteilung ermöglicht es Olmo und seinem Teamkollegen Pau Víctor, bis zu einem endgültigen Urteil am Spielbetrieb teilzunehmen, was insbesondere für das bevorstehende Finale der spanischen Supercopa am Sonntag von Bedeutung ist. Vor der Bekanntgabe des CSD hatten beide Spieler keine Spielgenehmigung für das Halbfinale gegen Athletic Bilbao.
Die Probleme rund um Olmo sind auf die finanziellen Schwierigkeiten des FC Barcelona zurückzuführen. Der Traditionsverein ist hoch verschuldet und konnte zunächst keine alternative Lösung für die Registrierung Olmos präsentieren. Ein gerichtlicher Versuch, den Spieler offiziell in den Kader aufzunehmen, war gescheitert. Ein möglicher Verkauf von VIP-Logen im modernisierten Camp Nou brachte schließlich die nötigen Mittel, wobei ein arabischer Investmentfonds 100 Millionen Euro investierte. Barcelona hatte die vollständige Summe anfangs nicht vorweisen können, und ein ablösefreier Abgang von Olmo hätte den Club über 260 Millionen Euro gekostet. Olmo war erst im Sommer von RB Leipzig nach Barcelona gewechselt und hat einen Vertrag bis Ende Juni 2030.
Spielberechtigung bei schwieriger finanzieller Lage
Wie Spiegel berichtete, hängt die endgültige Genehmigung für Olmo und Víctor von den weiteren Anhörungen des CSD über die Argumente von LaLiga und dem Verband ab, die sich gegen die Vergabe einer neuen Lizenz aussprechen. Der Ausgang dieser Anhörungen könnte für die Zukunft der beiden Spieler im Kader des FC Barcelona von großer Bedeutung sein.
In Anbetracht der aktuellen Situation scheint die Entscheidung des CSD zunächst ein Lichtblick für die Spieler und den Club zu sein. Es bleibt abzuwarten, ob die finanziellen Herausforderungen, mit denen der FC Barcelona konfrontiert ist, weiterhin zu Problemen bei der Kaderplanung führen werden.