
Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur bleibt im Februar 2025 stabil bei 4,3 Prozent, wie WW-Kurier berichtet. Insgesamt sind 7.856 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet, was einem Anstieg von 28 Personen im Vergleich zum Vormonat und 560 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Elmar Wagner, der Leiter der Arbeitsagentur Montabaur, sieht erste Anzeichen einer Frühjahrsbelebung. So haben sich im Februar weniger Menschen arbeitslos gemeldet als im Januar, während gleichzeitig mehr Jobsuchende erfolgreich eine neue Anstellung fanden.
Im Rhein-Lahn-Kreis gab es einen leichten Rückgang der Arbeitslosenzahlen, während im Westerwaldkreis ein moderater Anstieg zu verzeichnen war. Der regionale Stellenmarkt zeigt eine Belebung mit 193 neuen Jobangeboten im Vergleich zum Vormonat, insbesondere in den Bereichen verarbeitendes Gewerbe und Handel. Allerdings gehen in der Industrie und im Baugewerbe weiterhin Arbeitsplätze verloren. Der Bedarf an Fachkräften bleibt in den Bereichen Pflege, Bildung, Logistik und Handel hoch.
Arbeitsmarktzahlen der Regionen
Im Westerwaldkreis ist die Arbeitslosigkeit um 69 Personen auf 4.740 gestiegen, was einem Anstieg von 309 Personen im Vergleich zum Februar 2024 entspricht, während die Arbeitslosenquote bei 4,0 Prozent bleibt. Im Rhein-Lahn-Kreis sind 3.116 Arbeitslose gemeldet, was einen Rückgang um 41 im Vergleich zum Januar und einen Anstieg um 251 im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Hier liegt die Arbeitslosenquote bei 4,7 Prozent.
Zusätzlich stellt eine weitere Analyse der Situation am Arbeitsmarkt fest, dass im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur bis Ende Mai 2023 6.986 Menschen arbeitslos gemeldet waren. Dies sind 43 Personen mehr als im Vormonat und 1.037 Personen mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote blieb bei 3,8 Prozent, was einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Elmar Wagner weist darauf hin, dass die Frühjahrsbelebung vorbei ist und die Wirtschaft nicht in Schwung kommt, während die Beschäftigung weiterhin auf einem Rekordlevel liegt, wie die Arbeitsagentur berichtet.