
Prof. Dr. med. Jürgen Kleinstein, der ehemalige Leiter des Departments für Endokrinologie und Gynäkologische Geburtshilfe an der Helios Klinik Jerichower Land, ist in den Ruhestand gegangen. Bei ihm wurden sowohl eine Leistenhernie als auch ein Nabelbruch diagnostiziert. Die erforderliche Operation wurde in der Burger Klinik erfolgreich durchgeführt. Kleinstein hatte zuvor von vielen Verwandten und Bekannten positive Empfehlungen für die Klinik erhalten und zeigte sich beeindruckt von der persönlichen Betreuung sowie der umfassenden Aufklärung vor dem Eingriff.
Die Operation wurde von Oberarzt Peter Michael geleitet, der minimalinvasive Techniken einsetzte. Nach dem Eingriff benötigte Kleinstein keine Schmerzmittel und konnte die Klinik bereits am nächsten Tag verlassen. Er äußerte seine Zufriedenheit mit der Professionalität und stets warmherzigen Unterstützung des Klinikteams. Die Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Viszeralchirurgie der Helios Klinik Jerichower Land erhielt erneut das Qualitätssiegel der Deutschen Gesellschaft für Hernienchirurgie (DHG) und führt jährlich rund 300 Hernienoperationen durch.
Moderne Verfahren in der Hernienchirurgie
Wie das Klinikum Heidelberg berichtet, kann bei Hernienoperationen ein Kunststoffnetz sowohl konventionell als auch minimal-invasiv eingesetzt werden. Die minimal-invasive Technik bietet im Vergleich zu herkömmlichen Methoden stabilere und dauerhafte Reparaturen. Unverträglichkeiten der Kunststoffnetze sind nicht bekannt, sodass der Einsatz bei Erwachsenen als unbedenklich gilt. Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist die reduzierte Schmerzhaftigkeit nach der Operation, die sowohl kurzfristig als auch langfristig nachweisbar ist.
Besonders auffällig ist, dass chronische Leistenschmerzen nach einer laparoskopischen Hernienoperation deutlich seltener auftreten als nach einer offenen Leistenhernienreparatur. Dies wird auf die Tatsache zurückgeführt, dass bei der minimal-invasiven Technik keine Durchtrennung der Bauchwand-Schichten erfolgt und die Narbenbildung verringert wird. Zudem werden Nervenstränge in der Leiste nicht beschädigt, was schmerzhafte Nervenwucherungen vermeidet. Die minimal-invasive Technik ermöglicht zudem die Versorgung beidseitiger Hernien in einer einzigen Operation, wodurch auch Rezidivleistenhernien ähnlich unproblematisch behandelt werden können wie erstmals aufgetretene Hernien.