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88 Millionen Euro für neue Straßen und Radwege in Schleswig-Holstein!

Im Rahmen eines umfassenden Bauprogramms investiert das Land Schleswig-Holstein in 2025 insgesamt 88 Millionen Euro in die Sanierung von Straßen, Radwegen und Brücken im Südosten des Bundeslandes. Diese Maßnahme markiert einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den 55 Millionen Euro, die im Vorjahr zur Verfügung standen.

Zu den wichtigsten Punkten der Sanierungsagenda gehören die Instandsetzung von 55 Straßenkilometern, mehr als 30 Kilometer maroder Radwege sowie 15 Bauwerken, hauptsächlich Brücken. Die betroffenen Regionen sind die Kreise Stormarn, Ostholstein und Herzogtum Lauenburg.

Geplante Bauprojekte

In Ostholstein erfolgt die größte Investition mit 58 Millionen Euro. Zu den Projekten zählen die Sanierung der Kreisstraße K61 zwischen Röbel und Bujendorf, die von Juni bis November 2025 durchgeführt wird. Zudem ist eine neue Deckenschicht für die B76 bei Schönwalde am Bungsberg zwischen Oktober 2025 und Juni 2027 geplant. Der Neubau eines Radweges an der A20 bei Kronsforder in Lübeck ist ebenfalls vorgesehen.

Im Kreis Herzogtum Lauenburg sind unter anderem ein neuer Radweg an der L203 bei Ratzeburg sowie die Instandsetzung der Hafenbrücke der B209 in Lauenburg, die Ende März beginnen soll und voraussichtlich 18 Monate dauert, wichtige Projekte. Auch die Erneuerung der Straßenentwässerung an der L92 bei Sandesneben ist für den Zeitraum von Mai bis Dezember eingeplant.

Im Kreis Stormarn sind zahlreiche Maßnahmen vorgesehen, darunter die Radwegsanierung zwischen Bad Oldesloe und Rümpel und der Ausbau der Radwege an der B75 in Reinfeld. Weiterhin sind die Erneuerung der K7 auf beinahe zwei Kilometern und die Sanierung der L225 zwischen Timmerhorn und Bargteheide geplant. Für Stormarn sind insgesamt 10 Millionen Euro eingeplant.

Die Bauvorhaben wurden von Verkehrsminister Claus-Ruhe Madsen (CDU) sowie dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV) angekündigt. LBV.SH-Direktor Frank Quirmbach betonte die kritische Rolle einer funktionierenden Infrastruktur für Pendler und die Wirtschaft. Er appellierte an die Autofahrer, während der Bauarbeiten Geduld zu zeigen und warnte vor aggressivem Verhalten gegenüber den Bauarbeitern.

Eine Übersicht der geplanten Sanierungs- und Ausbauprojekte steht auf den Webseiten von ln-online.de und ndr.de zur Verfügung.