
Am Mittwochmorgen ereignete sich in Kiel ein mutmaßliches Tötungsdelikt, bei dem eine 34-jährige Frau starb. Wie kn-online.de berichtete, wurde das Opfer stark blutend in der Johannisburger Straße, in der Nähe der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule und einer städtischen Kindertagesstätte, aufgefunden. Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte blieben erfolglos, und die Frau starb wenig später. Der Tatverdächtige, ein 40-jähriger Mann, wurde vorläufig festgenommen. Er ist der Ehemann der Verstorbenen und Vater der drei gemeinsamen Kinder im Alter von 16, 11 und 5 Jahren.
Die Ermittlungen werden von der Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel geleitet, unterstützt von weiteren Polizeidienststellen. Die Ermittler fanden heraus, dass der Tatverdächtige mit einem Messer schwere Schnittverletzungen am Hals des Opfers zugefügt hat. Berichten zufolge lebten die beiden zuletzt getrennt, und es bestand eine richterliche Verfügung, die dem Mann verbot, sich seiner Frau zu nähern. Ein Obduktionsverfahren des Leichnams ist für Donnerstag vorgesehen.
Ermittlungen und Zeugen
Die Ermittlungen sind im Gange, und es gibt bereits Zeugen, die verhört werden, wobei unklar bleibt, ob auch Schulkinder darunter sind. Die Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule informierte, dass keine Schüler oder Lehrer direkt von der Gewalttat betroffen sind. Emotionale Reaktionen wurden von einer Gruppe türkischsprechender Menschen beobachtet, die die Ermittlungen verfolgten und teilweise weinten.
Zusätzlich zu diesem Vorfall berichtet ndr.de von einer weiteren Ermittlung im Zusammenhang mit einer vermissten 43-Jährigen aus Noer, bei der die Polizei von einem Verbrechen ausgeht, und einem größeren Feuerwehreinsatz in Glinde aufgrund eines Brandes in einem Einfamilienhaus.