
Bei der Bundestagswahl 2025 in Schleswig-Holstein behauptete die Union ihre Spitzenposition und erzielte 28,5% der Stimmen. Dies stellt einen Zuwachs von 4,3% im Vergleich zur letzten Wahl dar. Die AfD kam mit 20,7% zu einem erheblichen Anstieg von 10,3%, während die SPD mit 16,4% einen Rückgang von 9,3% hinnehmen musste. Die Grünen erlitten ebenfalls einen Rückgang von 3,1% und erreichten 11,6% der Stimmen. Die linke politische Strömung, vertreten durch die Linke, erzielte 8,8%. Beide Parteien, Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) mit 4,9% und die FDP mit 4,3%, scheiterten an der 5%-Hürde, wobei die FDP einen Rückgang von 7,0% verzeichnete.
Die Ergebnisse in Schleswig-Holstein zeigen eine deutliche Unterstützung für die CDU: Sie führt mit 27,6%, gefolgt von der SPD mit 18,8%, der AfD mit 16,3%, den Grünen mit 14,9% und der Linken mit 7,8%. Auch die FDP mit 4,7%, die SSW mit 4,0% und die BSW mit 3,4% blieben unter der 5%-Hürde. Insgesamt waren alle 3.052 Wahlbezirke in Schleswig-Holstein bis 1:30 Uhr ausgezählt. Die Wahlbeteiligung in Schleswig-Holstein betrug 83,5% und ist damit höher als bei den letzten zwei Bundestagswahlen (2021: 78,2%, 2017: 76,3%). Von 2,26 Millionen Wahlberechtigten wählten 85.300 Erstwähler.
Reaktionen auf die Wahlergebnisse
Daniel Günther von der CDU betonte den Wunsch nach einem Politikwechsel, während Ralf Stegner von der SPD die Ampelregierung kritisierte und das Ergebnis als Wahldebakel bezeichnete. Serpil Midyatli, ebenfalls von der SPD, erkannte die Niederlage an und äußerte ihr Entsetzen über die Stimmen für die AfD. Kurt Kleinschmidt von der AfD bezeichnete das Ergebnis als „absoluten Wahnsinn“ und bot Koalitionsverhandlungen an. Wolfgang Kubicki von der FDP kündigte dagegen seinen Rückzug aus der Politik an.
Robert Habeck von den Grünen verlor seinen Wahlkreis Flensburg-Schleswig, während Luise Amtsberg die Ergebnisse als solide bewertete. Lorenz Gösta Beutin von der Linken sah die Ergebnisse als Reaktion auf den Rechtsruck. Stefan Seidler von der SSW zeigte sich mit dem Ergebnis seiner Partei zufrieden, da der SSW erneut in den Bundestag einzieht. Milad Salami von der BSW äußerte sich positiv über den Wahlkampf.
Für weitere Informationen zu den Wahlergebnissen und Detailanalysen empfehlen sich die Seiten von NDR und wahlen-sh.de.