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Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Johannes-Scharrer-Realschule in Hersbruck haben sich intensiv mit dem Thema fairer Handel beschäftigt. Der erste Teil ihrer Informationsreise führte sie in den Weltladen Cocoyoc, wo die Leiterin Barbara Schärdel den Jugendlichen Einblicke in die Organisation und Abläufe des Vereins gewährte. Der Weltladen, der bereits seit 40 Jahren besteht, bot den Schülern die Möglichkeit, mehr über das Sortiment, die Herkunftsländer und die Preise fair gehandelter Produkte zu erfahren.
Im Anschluss daran machten sich die Jugendlichen auf den Weg, um in weiteren Geschäften wie dem Biomarkt Vogel, „Wiedemann“ und „Rundherum Schöne Dinge“ nach weiteren fair gehandelten Waren zu suchen. Dabei waren sie beeindruckt von der Vielzahl an fair produzierten Produkten, die in den Hersbrucker Läden erhältlich sind. Sie erkannten die positiven Auswirkungen des fairen Handels auf den Verdienst der Produzenten, die Arbeitsbedingungen und die Entwicklung in den Herkunftsländern.
Preisdifferenzen und Zahlungsbereitschaft
Ein zentraler Punkt der Erkundung war die Auseinandersetzung mit den Preisunterschieden zwischen fairen und konventionell produzierten Waren. Die Schülerinnen und Schüler gaben zu, dass viele von ihnen bereit wären, mehr für fair produzierte Produkte zu bezahlen. Dies deutet auf ein wachsendes Bewusstsein für die Bedeutung des fairen Handels und dessen Einfluss auf die Lebensbedingungen in den Produktionsländern hin.
Für weitere Informationen über fairen Handel und die Struktur von Weltläden ist ein Besuch auf der Webseite der Weltläden empfehlenswert.