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Silvester-Krawalle in Berlin: Acht Verdächtige nach Kugelbomben-Explosion!

Ein 23-jähriger Berliner steht unter dem Verdacht, durch rücksichtsloses Handeln gezielt mediales Interesse zu erregen. Der Staatsanwaltschaft zufolge gefährdete er die Gesundheit und das Eigentum anderer Menschen aus Eigennutz. In der Silvesternacht kam es in Berlin zu einer Explosion einer illegalen Kugelbombe, die erhebliche Schäden anrichtete und nach umfangreichen Ermittlungen nun auch zum Prozess gegen den Mann führen könnte.

Die Berliner Polizei verzeichnete über 1.500 Straftaten zu Silvester, von denen 89 Fälle von der Staatsanwaltschaft übernommen wurden. In vielen dieser Fälle laufen die Ermittlungen noch, zum Teil aufwendig. Eine bedeutende Razzia, die im Fokus der Ermittlungen steht, wurde bereits bei acht Verdächtigen im Alter von 20 bis 25 Jahren durchgeführt. Diese sollen die Explosion der Kugelbombe in Berlin-Schöneberg verursacht haben.

Explosion und ihre Folgen

Bei der Explosion wurde nicht nur das Eigentum, sondern auch die Gesundheit von fünf Menschen gefährdet. Neben Schäden an Autos und Häuserfassaden wurden zahlreiche Fensterscheiben zerbrochen, während zwei Personen Knalltraumata erlitten. Der geschätzte Gesamtschaden erreicht etwa 100.000 Euro. Wie [ZDF.de](https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/berlin-kugelbomben-silvester-razzia-100.html) berichtete, haben die Ermittler auch Hinweise auf die Verwendung von weiteren illegalen Pyrotechnik und betäubungsmittel im Zusammenhang mit diesen Vorfällen gefunden.

Die Razzia der Polizei umfasste Durchsuchungen in neun Wohnungen in den Stadtteilen Schöneberg und Neukölln, in denen rund 150 Polizisten im Einsatz waren. Während dieser Einsätze wurden unter anderem Handys und eine Schreckschusswaffe sichergestellt. Kugelbomben, deren Handel in Deutschland aufgrund ihrer gefährlichen Explosionskraft illegal ist, haben in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen, was zu einer steigenden Anzahl solcher Vorfälle führt. Ein weiterer schwerer Vorfall ereignete sich in Tegel, wo ein siebenjähriger Junge aufgrund einer Kugelbombe lebensgefährliche Verletzungen erlitt und notoperiert werden musste.