
Im Wartburgkreis plant die Gemeinde Buttlar die Erweiterung ihres Gewerbegebiets. Um dieses ambitionierte Vorhaben finanziell zu realisieren, soll ein Kredit in Höhe von 740.000 Euro aufgenommen werden. Bürgermeister Johannes Ritz (CDU) bezeichnet das Bauprojekt als „außerordentlichen Kraftakt“ und hebt hervor, dass es sich um die größte Einzelinvestition handelt, die Buttlar je getätigt hat. Die Gemeinde wird Grundstücke erwerben, um die Erweiterung des Gewerbegebiets umsetzen zu können.
Die Verantwortlichen in Buttlar sind optimistisch, dass die investierten Gelder durch die Ansiedlung neuer Betriebe und erhöhen Gewerbesteuereinnahmen wieder hereinkommen werden. Der bereits beschlossene Kredit sowie der für das laufende Jahr verabschiedete Haushalt mit einem Etat von über 4,2 Millionen Euro, der als große Herausforderung beschrieben wurde, stellen wichtige Bausteine für die geplante Entwicklung dar. Allerdings stellt die Finanzierung der Kindergartenkosten ein Problem dar; hier stehen Einnahmen von rund 270.000 Euro Ausgaben von mehr als 700.000 Euro gegenüber, was die finanzielle Lage der Gemeinde zusätzlich belastet.
Informationen zur Gemeinde Buttlar
Buttlar liegt im äußersten Westen von Thüringen, eingebettet im Ulstertal nahe der Grenze zu Hessen. Die Gemeinde hat eine Fläche von 21,31 km² und zählt derzeit 1.243 Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von 58 Einwohnern pro km² entspricht. Buttlar gehört zum Landkreis Wartburgkreis und wurde erstmals 1170 urkundlich erwähnt. Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Buttlar, Bermbach und Wenigentaft, die 1994 eingemeindet wurden.
- Bürgermeister: Johannes Ritz (CDU)
- Höhe: 260 m ü. NHN
- Postleitzahl: 36419
- Website: stadt-geisa.org
Zu den historischen Sehenswürdigkeiten in Buttlar zählen die ehemalige Wasserburg, die heute als Ferienwohnungen dient, sowie die Neubaukirche Mariä Geburt, die im neuromanischen Stil zwischen 1872 und 1876 erbaut wurde.