
Der Ilm-Kreis vergibt auch in diesem Jahr den beliebten Frauenförderpreis. Ziel des Preises ist es, das Engagement von Frauen für Frauen zu würdigen. Besonders gesucht werden Menschen, Projekte und Initiativen, die sich für bessere Lebenssituationen von Frauen in der Region einsetzen. Vorschläge für den Preis können ab sofort eingereicht werden.
Landrätin Petra Enders unterstrich die Bedeutung der Anerkennung von Frauenleistungen für die Schaffung von Chancengleichheit. Der Preis soll Frauen dazu ermutigen, ihre Fähigkeiten und Talente voll auszuschöpfen, wie [insuedthueringen.de](https://www.insuedthueringen.de/inhalt.frauenfoerderpreis-ilm-kreis-will-wieder-engagement-von-frauen-wuerdigen.c60f2d78-1a79-46dd-ab06-919e2660a1ef.html) berichtete.
Vorgaben und Details zur Preisvergabe
Für den Frauenförderpreis sucht der Ilm-Kreis Initiativen, Projektgruppen, Unternehmen und Einzelpersonen, die zur Verbesserung der Lebenssituation von Frauen in der Region beitragen. Auch ehrenamtliche Aktivitäten von Frauen oder Frauengruppen dürfen vorgeschlagen werden. Petra Enders betonte die Bedeutung des Preises für die Gleichstellung der Geschlechter und die Sichtbarkeit von Frauen.
Der Frauenförderpreis wurde vor zehn Jahren von Petra Enders eingeführt und hat sich als feste Tradition im Ilm-Kreis etabliert. Die Preisträger der vergangenen Jahre sind bereits ein Beleg für das Engagement, das hier gewürdigt wird. Zu den Ausgezeichneten zählen: Kerstin Beyer, Gundula Rieche und Claudia Müller für ihren ganzheitlichen Beschulungs- und Lernansatz im Jahr 2021, Gabi Damm aus Arnstadt für ihr Engagement in der Betreuung von geflüchteten Menschen im Jahr 2022 sowie Marina Heinz aus Branchewinda für ihre Förderung von Frauen im Beruf als Geschäftsführerin der Ilm-Kreis-Kliniken im Jahr 2023.
Der mit 500 Euro dotierte Preis wird von einer Jury vergeben, die sich aus der Landrätin, kommunalen Gleichstellungsbeauftragten sowie Vertretern der Kreistagsfraktionen und dem Vorsitzenden des Kreistagsausschusses für Gleichstellung, Gesundheit und Soziales zusammensetzt. Vorschläge können von Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen, Trägern, Unternehmen und kommunalen Gebietskörperschaften eingereicht werden, wobei die Einsendungen bis zum 1. März 2024 mit einer Begründung und vollständigen Anschrift der zu Ehrenden per Post oder E-Mail beim Landratsamt Ilm-Kreis eingereicht werden müssen. Die Kontaktinformationen sind: Landratsamt Ilm-Kreis, Gleichstellungsbeauftragte, Telefon: 03628 738-108, E-Mail: i.hennig@ilm-kreis.de, Ritterstraße 14, 99310 Arnstadt, wie [ilm-kreis.de](https://www.ilm-kreis.de/index.php?object=tx,2778.5&ModID=7&FID=2778.18869.1) berichtete.