
Im Ilm-Kreis hat der Jugendhilfeausschuss eine Erhöhung des Haushalts für das Jugendamt beschlossen. Dieser Beschluss beinhaltet eine Aufstockung um 600.000 Euro und wurde durch einen Änderungsantrag der Linken-Fraktion im Kreistag gefordert. Der Beigeordnete Kay Tischer sprach sich gegen den Beschluss aus, dennoch wurde dieser im Jugendhilfeausschuss gefasst.
Die endgültige Entscheidung über den Haushaltsplanentwurf 2025 liegt nun beim Kreistag, der am 26. Februar tagen wird. Diese Erhöhung soll dazu beitragen, die finanziellen Mittel für die Arbeit des Jugendamtes zu sichern, um den Anforderungen an die Jugendhilfe gerecht zu werden, wie bereits in einem früheren Bericht von insuedthueringen.de festgehalten wurde.
Geplante Projekte im Bereich Jugendhilfe
Zusätzlich zum Etatbeschluss soll der Kinder- und Jugendförderplan für 2025 bis 2028 wichtigen Bedarf für die Jugendarbeit ermitteln. Dieser Plan wurde bereits am 11. Juni 2024 vom Jugendhilfeausschuss beschlossen. Es besteht ein Bedarf an Einrichtungen und Projekten mit hauptamtlichem Fachpersonal sowie zur Schulsozialarbeit.
Das Jugendamt des Ilm-Kreises führt derzeit ein Interessenbekundungsverfahren für alle Einrichtungen und Projekte der Jugendarbeit und Schulsozialarbeit durch. Die entsprechenden Projekte sind ab dem 1. Januar 2025 für die nächsten vier Jahre in freier Trägerschaft angedacht. Interessierte Träger werden dazu aufgefordert, ihr Interesse an der Umsetzung der Leistungen zu bekunden. Weitere Einzelheiten und die Leistungsbeschreibungen sind auf der Homepage des Ilm-Kreises veröffentlicht, während Herr Rindermann unter der Nummer 03628 738600 telefonisch Auskunft geben kann. Die Frist für die Abgabe der Beiträge zum Interessenbekundungsverfahren endet am 9. August 2024, wie ol.wittich.de berichtet.